Baumschutz in Duisburg – Wiedereinführung in Aussicht?

Baumschutz in Duisburg – Wiedereinführung in Aussicht?

Dass das Thema Baumschutz ein kontroverses Thema ist, das die Duisburger bewegt, sah man zuletzt beim innerstädtischen Rosenmontagszug. Einen Wagen zierte ein Holzfäller namens „Freddy Link“ im Stile Freddy Krügers mit einer Kreissäge in den Händen. Auf den Bäumen prangte der Spruch „Nightmare im Rathaus“. Die Kritik – mehr als offensichtlich.1

Seit 1991 bestand in Duisburg die Baumschutzsatzung. Seit dem 1.1.2016 ist diese durch einen Beschluss der SPD und CDU außer Kraft getreten. Für die Fällung von Privatbäumen benötigt man keine Genehmigung mehr. Das gilt auch für den städtischen Bestand. Ein Thema, das in Duisburg seit zwei Jahren für Gesprächsstoff und Unmut sorgt. Umweltschützer sprachen lange Zeit von einem regelrechten Kahlschlag der Stadt.

Seit Anfang Februar läuft eine Petition zur Wiedereinführung der Baumschutzsatzung in Duisburg. Initiiert von DIE LINKE.Duisburg. Bislang unterstützen rund 800 Menschen die Wiedereinführung, rund 660 davon aus Duisburg. Wer die Petition ebenfalls unterstützen möchte, findet sie online bei openPetition Deutschland. Die Petition ist noch bis zum 31.03.2018 aktiv. Es werden 3.200 Unterschriften fürs Quorum benötigt.

Schreiben Sie uns gerne Ihre Meinung. Sollte die Baumschutzsatzung in Duisburg wiedereingeführt werden?

Informationen zum Thema Baumschutz finden Sie auf der Internetseite der Stadt Duisburg.

1 Bild Nr. 58 in der RP-Galerie „So lief der Rosenmontagszug 2018 in Duisburg“, http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/so-lief-der-rosenmontagszug-2018-in-duisburg-bid-1.967923#a

2 Kommentare


  1. Ich bin gegen die Wiedereinführung und für Ersatzpflanzung

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  2. Jetzt wo die Asis ihre Gärten abgeholzt haben, nützt die Wiedereinführung der Satzung wohl erst mal nichts mehr. Das Beste ist weg und kann auch so schnell nicht adäquat nachwachsen. Schade eigentlich …

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