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Bürgerbegehren „Kein DOC“

„Ja zu Duisburg – kein DOC“ ist aus der Initiative des Bürgerbegehrens gegen das von der Krieger Grundstück GmbH geplante „Design-Outlet-Center“ auf dem ehemaligen Güterbahnhofsgelände entstanden. Aus Sicht der Initiatoren sprachen zahlreiche Gründe gegen den Bau südlich des Bahnhofes.

 

Das Bürgerbegehren führte im letzten Schritt zu einem Bürgerentscheid, der gemeinsam mit der OB-Wahl und Bundestagswahl am 24. September 2017 in Duisburg stattfand. Die Mehrheit der Duisburger stimmte im Bürgerentscheid gegen das DOC.

Quelle: wahlergebnis.duisburg.de

Die Initiative setzt sich auch weiterhin für die Stärkung der Duisburger Innenstadt und Stadtteilzentren ein.

Duisburg, wir sagen Danke!

Am Samstag haben wir die Innenstadt als bunten und lebendigen Ort gefeiert und den Duisburgern auf diesem Wege „Danke“ gesagt – für Engagement, Diskussionsbereitschaft und eine großartige Wahlbeteiligung. Zu diesem Anlass sorgte die Brass Band #BrazzoBrazzone soundgewaltig für gute Stimmung. Der wilde Stilmix aus Jazz-, Rock,-Funk,- Latin,- & Balkanbeats hat uns und viele Besucher begeistert. Die Duisburger Innenstadt hat großes Potenzial und wir als Initiative werden uns auch in Zukunft für ihren Erhalt

DOC-Film verdeutlicht große Entfernung zwischen DOC und Innenstadt

Zwei Einstellungen aus dem aktuellen Imagefilm der Firma Krieger zum geplanten Outlet veranschaulichen, wohl eher unfreiwillig, wie weit die Innenstadt tatsächlich vom geplanten Outletcenter entfernt sein wird. Auf dem oberen Bild wird dies deutlich an den zwei Hochhäusern. Erst das hintere Calderoni-Hochhaus markiert die Lage der Königstraße, während das vordere Hoist-Hochhaus (heute mit Targobank Werbung), noch über 200 Meter vom Anfang dieser entfernt liegt. Schwer vorstellbar, dass diese Strecke von

Steuern für Duisburg? Pustekuchen!

In der Podiumsdiskussion der Oberbürgermeisterkandidaten in der Liebfrauenkirche am 12.09. antwortete der amtierende OB Sören Link auf die Publikumsfrage nach Steuererträgen aus dem DOC, dass hier Gewerbesteuern und Einkommensteuer generiert und in die Stadtkasse fließen würden. Dazu sagen wir: Grundsätzlich entstehen hier gewerbesteuerpflichtige Betriebsstätten. Das Aufkommen aus der Gewerbesteuer wird aber vernachlässigbar sein. Dies liegt daran, dass hier ein Betreiber, die Firma Neinver, nur mit dem Centermanagement vertreten sein wird,

Warum ein „NEIN“ nicht zwangsläufig zum DOC-Bau führt

Wenn auch Sie zu denjenigen gehören, die sagen: „Dann ist die Brache endlich weg“ – müssen wir Sie leider enttäuschen. Denn niemand weiß, ob der Entscheid – sollte er für das DOC ausfallen – auch wirklich im Bau des Outlets endet. Denn es gibt große planungsrechtliche Hürden zu bewältigen – ein Prozedere, dass sich mehrere Jahre ziehen wird und für weitere Planungsunsicherheit und entsprechende Zurückhaltung in der Entwicklung der Innenstadt

Wir müssen unsere Innenstadt beschützen

Nach derzeitiger planungsrechtlicher Grundlage ist der Bau eines Design-Outlet-Centers auf der Fläche des Alten Güterbahnhofs nicht gestattet. Zu Recht. Denn das Gelände liegt nicht im sogenannten „Zentralen Versorgungsbereich“ (ZVB) der Duisburger Stadtmitte. Ein zentraler Versorgungsbereich ist ein räumlich abgrenzbarer, schützenswerter Bereich. Er ist in der Regel multifunktional. Ein Outlet-Center ist eine monofunktionale Einzelhandelsfläche. Für das Outlet soll nun bestehendes Planungsrecht geändert werden, um das Vorhaben auf den Weg bringen zu

Zusammenfassung der OB-Podiumsdiskussion am 12.9.2017

Von Planlosigkeit und Sturzgeburten In seinen einleitenden Ausführungen sprach Impulsgeber Prof. i. R. Dr. Rolf Monheim zur Podiumsdiskussion am 12. September in der Liebfrauenkirche, Duisburg-Stadtmitte zunächst über das Konzept Outlet-Center und die Eignung des Güterbahnhofsgeländes. Den kompletten Redebeitrag des Stadtgeographen finden Sie hier: „Perspektiven für Duisburgs Innenstadt“. Im Anschluss begann die Diskussion mit den OB-Kandidaten Erkan Kocalar (Die Linke), Sören Link (SPD), Gerhard Meyer (CDU/Grüne/JuDu/BL) und Thomas Wolters (FDP). Einleitend

Unser Lied für Duisburg

Wir haben heute ein Lied für Duisburg veröffentlicht. Die Hauptaussage des Liedes: Duisburgerinnen und Duisburger dürfen ihre Innenstadt nicht aufs Spiel setzen. Besonders aus dem Grund nicht, da der Investor aus rein kapitalistischen Motiven operiert und nicht im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung handelt. Musik und Text stammen aus der Feder des Initiativensprechers Frank Oberpichler. „Er kam mit großer Kohle auf Einkaufstour daher, schnappte der Stadt ein Grundstück weg, doch das

"Ja zu Duisburg" beim Bürgerfunk Duisburg

Aktuell dreht sich beim Duisburger Bürgerfunk alles um das Vorhaben des Outletcenters auf dem Alten Güterbahnhofsgelände. In sechs Folgen wird das Vorhaben des Outlets kritisch hinterfragt, um die Bürgerinnen und Bürger auch die Risiken eines solchen Centers aufzuzeigen. Ebenfalls werden Hintergründe zum Bürgerbegehren, Stadtentwicklung, Handel beleuchtet. Jürgen Mickley vom Bürgerfunk spricht in der ersten Sendung mit Gerd Schwemm (Fraktionsgeschäftsführer der Grünen) und Frank Oberpichler (Sprecher Ja zu Duisburg, Geschäftsführer Durian

Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind

Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen. Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „

Chronik der Stadtentwicklung: Das alte Güterbahnhofsgelände „Duisburger Freiheit“

Das ist die Fläche: Zwischen A 59 (westlich) und der Bahnstrecke Duisburg-Düsseldorf (östlich), südlich des Hauptbahnhofes bis zum Sternbuschweg, 1.600 m lang und bis zu 275 m breit: rund 35 Hektar (350.000 m²) Nach Aufgabe der Nutzung dieser Fläche durch die Bundesbahn (Betrieb des Güterbahnhofs) wurde die Vermarktung der Bahn Immobilientochter Aurelis übertragen.