Innenstadt https://www.jazuduisburg.de Mon, 18 Dec 2017 11:47:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.7.15 https://www.jazuduisburg.de/wp-content/uploads/2017/12/cropped-lang-Logo_JzD-1-32x32.png Innenstadt https://www.jazuduisburg.de 32 32 126188927 Umbauarbeiten an der Düsseldorfer Straße https://www.jazuduisburg.de/2017/10/10/umbauarbeiten-an-der-duesseldorfer-strasse/ https://www.jazuduisburg.de/2017/10/10/umbauarbeiten-an-der-duesseldorfer-strasse/#respond Tue, 10 Oct 2017 07:14:51 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=1262 Es geht voran! Die Fußgängerzone der Düsseldorfer Straße vom Kaufhof bis zur Königstraße soll umgebaut werden, um dort mehr Gastronomie zur Belebung zu ermöglichen. Damit wird eine Grundidee aus dem [...]

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Es geht voran! Die Fußgängerzone der Düsseldorfer Straße vom Kaufhof bis zur Königstraße soll umgebaut werden, um dort mehr Gastronomie zur Belebung zu ermöglichen. Damit wird eine Grundidee aus dem Masterplan von Sir Norman Foster umgesetzt, diesen Bereich der Innenstadt mit Gastroangeboten zu beleben. Bereits Ende Oktober soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden.

Sage also keiner mehr, dass sich nichts tut. Vielleicht entwickelt sich die Absage an das DOC doch schneller als gehofft als Initialzündung für eine positive Innenstadtentwicklung. Wir bleiben dran!

Quelle: https://www.waz.de/staedte/duisburg/stadt-will-mehr-leben-auf-der-duesseldorfer-id212136851.html

 

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Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind https://www.jazuduisburg.de/2017/09/02/warum-die-aussagen-der-pro-doc-werbekampagne-quatsch-sind/ https://www.jazuduisburg.de/2017/09/02/warum-die-aussagen-der-pro-doc-werbekampagne-quatsch-sind/#comments Sat, 02 Sep 2017 06:12:30 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=1096 Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu [...]

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Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen.

Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „ (…) Dieses Areal kann wieder ein lebendiges Stück Stadt werden – oder Brachland bleiben. Sie haben die Wahl.“ Wir finden diese Aussagen höchst fragwürdig und bedrohlich. Der Investor gaukelt eine Alternativlosigkeit vor und setzt den Duisburger Bürger unter Druck, mit seiner Entscheidung für Stillstand zu sorgen.

„Dabei ist es der Grundstückseigentümer selbst, der diesen Stillstand androht, sollten die Duisburger mit „JA“ gegen das DOC abstimmen“, so Lars Hoffmann, Inhaber des CityElectronicers und Unterstützer der Initiative. Auffällig bei der ganzen Seite – an keiner Stelle wird dem Bürger Raum für eine öffentliche Diskussion geboten. „Wir dürfen uns von dieser Drohung mit Stillstand nicht blenden lassen“, führt Hoffmann aus.

Es werden Behauptungen aufgestellt, zu denen wir gerne im folgenden Stellung beziehen möchten.

 

Quelle der folgenden zitierten Aussagen ist die Werbeseite des Grundstückseigentümers http://www.einstueckduisburg.de/ (Stand 21. Aug. 2017)

 

„Was wird im Rahmen des Bürgerentscheids konkret geregelt?

Mit einem NEIN! beim Bürgerentscheid wird der Weg für ein Planungsverfahren geebnet. Das Planungsverfahren gibt den Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv in die weitere Entwicklung einzubringen.“

 

Wir sagen: Die Möglichkeit der Bürger, sich im Planverfahren einzubringen sind beschränkt. Sie sind nur ein kleiner Baustein im gesamten Prozess. Viele Gutachten und Stellungnahmen von öffentlichen Institutionen und Verbänden werden mit ihm zusammen in die Waagschale geworfen. Es hat in Duisburg noch keine Bürgerbeteiligung gegeben, die ein Vorhaben zum Scheitern gebracht hätte. Im Übrigen wird nur die Ansiedlung eines Outlet Centers geprüft und keine anderen Möglichkeiten.

 

Entscheidet der Eigentümer allein, wie das Gelände gestaltet wird?

NEIN! Die Bürger können im Bebauungsplanverfahren für die Nordfläche (DOC Grundstück) ihre Anregungen einbringen. Die Entwicklung der Südfläche können die Bürger aktiv mitgestalten. Im Übrigen entscheidet nicht der Investor, sondern die Stadt Duisburg über die Nutzung.“

 

Wir sagen: Es ist richtig, dass die Stadt Duisburg über die Nutzung des gesamten Geländes entscheidet. Über das Angebot zur Gestaltung der Südfläche gaukelt der Investor Mitsprache der Bevölkerung vor. Fraglich ist, wer die Entwicklung der Südfläche danach finanziert. Möchte sich der Investor damit vielleicht seine Genehmigung für das Outlet erkaufen?

 

„An gleicher Stelle wurde bereits das „Multi Casa“ gestoppt. Läuft das mit dem DOC auch wieder so?

NEIN! Denn hinter dem DOC steht die finanzstarke Firma Neinver, die seit fast 50 Jahren erfolgreich Outlets in ganz Europa betreibt. Schon jetzt erhält das Unternehmen von großen Marken Anfragen für Shops in Duisburg. Die Krieger Grundstück GmbH ist die Eigentümerin des Grundstückes.“

 

Wir sagen: Auch hinter Multi Casa stand ein finanzstarkes Unternehmen, das in Deutschland seit Jahrzehnten Einkaufszentren baut. Die Politik hat sich aber vor mehr als 10 Jahren mehrheitlich gegen Multi Casa entschieden, um die Innenstadt zu stärken und dort ein Einkaufszentrum – das Forum – möglich gemacht, das zur Belebung der City entscheidend beiträgt. Die Krieger Grundstück GmbH wird Miete erhalten, das allerdings erst nach möglicherweise mehr als 10 Jahren, wenn das Outlet eröffnet ist.

 

„Machen die neuen Geschäfte nicht die Shops in der Innenstadt kaputt?

Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Das Outlet mit seinem großen Einzugsgebiet zieht hunderttausende Kunden an, die sonst nicht nach Duisburg kommen würden. Das belegen unabhängige Studien und Erfahrungen aus anderen Outlet-Ansiedlungen:[…]“

 

Wir sagen: Die Besucher kommen wenn nur wegen des Outlets und dem Versprechen nach billiger Markenware. Das hier von den Befürwortern angegebene Beispiel bezieht sich auf Neumünster. Andere Beispiele geben zu bedenken: In der Stadt Zweibrücken hat das DOC zu enormen Umsatzeinbußen im innerstädtischen Handel geführt – stark bemerkbar macht sich das in Zweibrücken im Segment der Sportbekleidung. Selbst der Handel in Roermond – so ein Bericht in der niederländischen Tageszeitung Telegraaf – profitiert nicht von den Outletbesuchern. Und das, obwohl auch hier aus Umfragen hervorgeht, dass rund 20 Prozent nach dem Outletbesuch die Roermonder Innenstadt besuchen. Outletsortimente und Marken, die im DOC verkauft werden, werden auf Dauer von den Ladentheken des innerstädtischen Handels verschwinden, da dieser mit dem unfairen Preiswettbewerb nicht mithalten kann. Dies führt innerstädtisch zu Umsatzeinbußen, Sortimentsverkleinerungen und letztlich auch zu Schließungen. Zudem werden einige Filialisten ins Outletcenter ziehen, was innerstädtisch weitere Leerstände nach sich zieht.

 

„Ist das Outlet nicht zu weit von der City entfernt, um neue Kunden dorthin zu bringen?

Nein! Vom DOC zum Eingang der Königstraße ist es nur ein kurzer Fußweg. Und dieser führt entlang der Mercatorstraße, an der viele neue Geschäfte derzeit schon bestehen und weitere entstehen. Ein Boulevard, der durch den Bau einer barrierefreien Verbindung für Fußgänger und Radfahrer komplettiert wird. So setzt das DOC wertvolle Impulse für die Stadtentwicklung und bindet das Gelände an die Innenstadt an.“

 

Wir sagen: Richtig, der Fußweg vom nördlichsten Punkt bis zum Eingang der Königstraße beträgt rund 600m. Aber: Die Befürworter gehen hier nur von der kürzesten Strecke aus, ungeachtet dessen, dass Outletbesucher bereits mehrere tausend Meter während ihres Einkaufsbummels hinter sich haben, dort ihr Auto parken und den Weg auch anschließend wieder zurückgehen müssten. Dipl.-Ing. Rolf Junker, der beruflich solche Handelsprojekte analysiert, sagt, dass Besucher in der Regel bereits nach 1.200 m distanzempfindlich sind. Da die Besucher im besten Fall nicht nur die Bäckerei an der Ecke Königstraße/Mercatorstraße besuchen sollen, ist diese Behauptung Augenwischerei und realitätsfremd.

 

„Entstehen nicht nur Arbeitsplätze für niedrig qualifizierte Arbeitnehmer?

Nein! Hochwertige Marken bieten unterschiedliche Arbeitsplätze. Im DOC werden nach Fertigstellung des Centers über 1.500 neue Arbeitsplätze entstehen. Bei den neuen Jobs ist alles dabei, was der Einzelhandel braucht: von Lagerarbeitern über Fachverkäufer bis zu Managern sowie viele neue Ausbildungsplätze. Es werden also Arbeitnehmer mit unterschiedlichsten Qualifikationen gesucht und vor allem viele Arbeitsplätze geschaffen.“

 

Wir sagen: Bei der Zahl der 1.500 Arbeitsplätze handelt es sich um eine aus der Luft gegriffene, fiktive Zahl. Um die Waren so billig anbieten zu können, wird hauptsächlich auch beim Personal gespart. Dementsprechend werden das bis zu 80% nur Minijobber sein, siehe Jobangebote Factory Style Outlet Halle Leipzig, ebenfalls von Neinver betrieben. Mit Lagerarbeitern kann nur der Paketbote gemeint sein, in Outlets im Villagestil sind meist keine großen Lagermöglichkeiten. Ein Center kann meist von nur wenigen Personen zentral organisiert werden.

 

„Gibt es in diesen Outlets nicht nur minderwertige Waren?
Nein!
Die Qualität der Ware wird in den Outlet-Centern regelmäßig von unabhängigen Gutachtern untersucht und überprüft. Neinver ist sehr an dem guten Ruf seiner „The Style Outlets“ interessiert.“ In den Outlet-Centern von Neinver sind international bekannte Marken aus dem mittleren und oberen Preissegment mit Boutiquen vertreten. Die Marken bieten Produkte aus der Vorsaison an, insbesondere aus den Bereichen Mode, Sport und Accessoires.“

 

Wir sagen: Es werden zwar nicht nur minderwertige Waren angeboten, doch ist es dank Medienrecherchen („Die Outletlüge“/WDR) hinlänglich bekannt, dass ein Großteil der Waren extra für den Outletverkauf produziert werden. Diese Waren sind qualitativ minderwertig und werden zu überhöhten Preisen angeboten. Zudem wird vorgegaukelt, dass es sich um ein Schnäppchen handelt, da der reguläre Preis um einiges höher war. Dadurch, dass diese Waren nie im regulären Handel verkauft wurden, findet eine bewusste Verbrauchertäuschung statt. Outlets werben außerdem mit dem Verkauf von B-Waren, die bekanntermaßen Mängel und Fehler aufweisen, dementsprechend minderen Wertes sind.

 

„Gibt es nicht schlechte Erfahrungen mit anderen Outlets in Deutschland?

Nein! Outlets werden mit gesetzlichen Auflagen so reglementiert, dass die betreffenden Städte und sogar die umliegenden Gemeinden geschützt werden. Im Gegenteil, Studien und Aussagen von Einzelhändlern aus Regionen in denen Outlets bereits angesiedelt wurden, belegen, dass sich positive Effekte einstellen.“

 

Wir sagen: Die Stadt hat die Möglichkeit, durch gesetzliche Regelungen die Ansiedlung bestimmter Sortimente zu bestimmen. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Stadt eine solche Reglementierung nicht umsetzt. Denn eine Beschränkung des zentrenrelevanten Sortiments bei diesem Projekt ergibt keinen Sinn, da Outletcenter hauptsächlich von dem Verkauf dieses Sortiments profitieren. Die Vergleiche mit bereits bestehenden Outletcentern hinken massiv. Städte wie Neumünster (79.000 Einw.), Soltau (22.000 Einw.), Roppenheim (1000 Einw.) und Roermond (57.000 Einw.) sind zum einen wesentlich kleiner als Duisburg. Zudem sind hier Center in strukturschwachen Regionen entstanden, wo es zuvor kaum Angebote gab. Hier in Duisburg dagegen setzt man eine funktionierende Handelsstruktur aufs Spiel, indem man vor die Tore der Stadt ein geschlossenes Einkaufcenter setzt, mit Sortimenten, die es auch in der Innenstadt gibt. Das CentrO in Oberhausen zeigt, was passiert, wenn man ein großflächiges Bekleidungsangebot neben eine Innenstadt setzt.

 

„Kann man auf dem Gebiet keine Wohnungen bauen?

Leider NEIN! Die Lärmbelästigung durch Autobahn und Bahnstrecke macht sozialverträglichen Wohnungsbau dort unmöglich.“

 

Wir sagen: Diese Aussage trifft so nicht zu, denn durch intelligente Architektur lässt sich der Lärm von Autobahn und Bahn abfangen, so dass im Innenbereich des Gebiets eine echte Ruhezone entwickelt. In Düsseldorf-Derendorf sind auf diese Weise viele hochwertige Wohnungen entstanden unmittelbar an der meistbefahrenen Bahnlinie – das Wohnviertel „Le Quartier Central“.

 

 „Kann nicht der Plan von Sir Norman Foster für das Gebiet umgesetzt werden?

Leider NEIN! Für den Masterplan von Sir Norman Foster, der auch die erwähnten Wohnhäuser und Bürogebäude umfasst, fanden sich keine Investoren.“

 

Wir sagen: Richtig ist, dass dieser Plan nie weitergeführt und damit Investoren auch gar nicht gesucht bzw. angesprochen wurden.

 

Wenn auch Sie gegen den Bau eines Outletcenters auf der Fläche des Alten Güterbahnhofes sind, stimmen Sie am 24. September mit „JA“. Mit „JA“ stimmen Sie der Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des DOC zu.

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Verkehrschaos vorprogrammiert – wollen wir noch mehr Stau? https://www.jazuduisburg.de/2017/08/24/verkehrschaos-vorprogrammiert-wollen-wir-noch-mehr-stau/ https://www.jazuduisburg.de/2017/08/24/verkehrschaos-vorprogrammiert-wollen-wir-noch-mehr-stau/#respond Thu, 24 Aug 2017 13:12:07 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=1008 Man benötigt keine teuer bezahlten Gutachten, um zu erahnen, welche Auswirkungen die Blechkolonne der meist mit dem Auto anreisenden Outletbesucher auf den Duisburger Stadtverkehr haben wird. Bereits heute geht teilweise [...]

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Man benötigt keine teuer bezahlten Gutachten, um zu erahnen, welche Auswirkungen die Blechkolonne der meist mit dem Auto anreisenden Outletbesucher auf den Duisburger Stadtverkehr haben wird. Bereits heute geht teilweise im Feierabendverkehr oder bei einem Unfall auf einer umliegenden Hauptverkehrschlagadern rund um und in Duisburg nichts mehr. Anders gesprochen: Der Verkehr kollabiert, ganz zum Unmut der Duisburger Pendler, die meist nach Feierabend einfach schnell nach Hause wollen.

Schon heute teils schleppender Verkehr

Insbesondere die A59 sowie die A40 sind bereits heute zu den Hauptverkehrszeiten bis zum Gehtnichtmehr verstopft. Ausweichstrecken bei Unfällen und Staus gibt es nicht viele. Oftmals versuchen viele auf die vier Rheinbrücken (Rheinhausen/Ruhrort/A40 Brücke/A42 Brücke) oder auf innerstädtischen Umwegen auszuweichen, was sich bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt in der Rush-Hour als sehr mühsames Vorankommen darstellt.

A59 nicht mehr leistungsfähig

Im November 2016 berichtete die RP: „Mit einer derzeitigen Verkehrsbelastung von bis zu 108.000 Autos pro Stunde und mehr als 300 Stunden Stau im Jahr ist die A59 nicht mehr leistungsfähig.“ Ausbauarbeiten der Berliner Brücke seien ab 2029 unumgänglich (Autobahnkreuz Duisburg A59/A40 bis Autobahnkreuz Duisburg-Nord A59/A42). Der Baubeginn laut Planungsstand (11/2016) sei vorhergesehen für das Jahr 2024.

Der Ausbau soll also der Entlastung der A59 zugute kommen. Demzufolge ist fraglich, warum wir uns mit der Entscheidung für das größte Outlet Deutschlands noch mehr Verkehr in unsere Stadt holen wollen.

Stau ist vorprogrammiert

Die Outletbetreiber versprechen auf ihrer Werbeseite, dass das DOC Menschen aus einem Umkreis von bis zu 90 Minuten Autofahrt anziehen würde. Folglich seien das 14 Mio. potenzielle Kunden, von dem erfahrungsgemäß der Großteil mit dem Auto anreist. Dementsprechend mag man sich kaum vorstellen, welche drastischen Auswirkungen das auf den städtischen Verkehr haben wird. Insbesondere für Anwohner bedeutete das beispielsweise eine verstärkte Feinstaubbelastung sowie Lärmbelästigung durch erhöhten Autoverkehr. Für Pendler, die mit dem Auto rein oder raus aus Duisburg-Mitte müssen, heißt das: Noch stärkere Nerven!

Roermond und Lelystadt leiden unter Verkehrssituation

Über das DOC Roermond (VKF 46.700 qm) berichtet der dortige Outletbetreiber von 5,7 Millionen Besuchern pro Jahr. Demzufolge sind das durchschnittlich ca. 15.600 Besucher pro Tag. Sowohl in Roermond als auch in Lelystad leidet der Einzelhandel stark unter der Park- und Verkehrssituation, bedingt durch Outletcenter vor den Toren ihrer City. Geschäftsleute aus Roermond sehen das größte Problem in der Verkehrssituation sowie den niedrigen Preisen (siehe „Roermonder Handel profitiert nicht vom Outlet“). Mit anderen Worten: Sie klagen, dass einheimische Kunden wegblieben, weil diese das Verkehrsaufkommen scheuten, und dass die Kunden des Outletcenters gar keinen oder nur einen geringen Umsatz brächten. Gleiches gilt für den lokalen Einzelhandel in Lelystad, wo sich das Outletcenter „Batavia Stad“ befindet.

Outlet um jeden Preis?

Die Alternative: Wir verhindern das totale Verkehrschaos und stimmen gegen die Realisierung des größten Design-Outlet-Centers Deutschlands auf der Fläche des alten Güterbahnhofes.

Wenn auch Sie gegen das Outletcenter sind, setzen Sie am 24. September Ihr Kreuz zum Bürgerentscheid bei „JA“ für die Aufhebung des Beschlusses zur Realisierung des Outletcenters auf dem Güterbahnhofgelände.

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20 Gründe gegen das DOC https://www.jazuduisburg.de/2017/08/22/20-gruende-gegen-das-doc/ https://www.jazuduisburg.de/2017/08/22/20-gruende-gegen-das-doc/#comments Tue, 22 Aug 2017 12:45:51 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=1002 Kein Design-Outlet-Center, weil 1. es zu dramatischen Umsatzeinbußen des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie und in der Folge zu Leerstand und Verödung der Innenstadt führt. 2. ein Designer-Outlet-Center lediglich ein [...]

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Kein Design-Outlet-Center, weil

1. es zu dramatischen Umsatzeinbußen des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie und in der Folge zu Leerstand und Verödung der Innenstadt führt.

2. ein Designer-Outlet-Center lediglich ein Marketingname ist. Es ist ein Factory-Outlet-Center mit zum Teil extra für das Outlet produzierter minderwertiger Ware, die nie im regulären Handel zu finden war und den Kunden mit reduzierten Preisen täuscht.

3. der Übergang zwischen einem normalen Einkaufszentrum und einem Outletcenter fließend ist. Sortimente und vorhandene Markenware sind größtenteils zentrenrelevant, will heißen: identisch mit dem Sortiment einer Innenstadt. In der Beschlussvorlage ist die Rede von „Markenware“ und „sonstige Sortimente“, nicht von „hochwertiger Designermode“.

4. Weil die Planungen im Widerspruch zu landesplanerischen Vorgaben und Vereinbarungen stehen.

5. der Entscheidungsprozess der Stadtspitze über das Projekt „DOC“ bereits im Vorfeld die Beteiligung der Öffentlichkeit und Kritik missachtet hat, sich immer noch in hohlen Phrasen hüllt („DOC ist eine Chance“) und die Verantwortlichen bei der Stadt auch bis heute die öffentliche Diskussion scheuen.

6. vom Konzept Outlet nur einer profitiert. Der Betreiber.

7. wir eine nachhaltige Stadtentwicklung fordern, die ihr Hauptaugenmerk auf die Lebensqualität und zukunftsfähige Funktion einer Innenstadt richtet.

8. es seit drei bis vier Jahren eine Verkaufsflächensättigung in unserer Region gibt, sagt Dipl.-Ing. Rolf Junker von Junker + Kruse, der selbst Gutachten für ähnliche Projekte erstellt hat. Jede neue Fläche zerstört somit alte Verkaufsflächen.

9. „…es deutliche Veränderungen in der Innenstadt durch am Rand liegende, große Center gibt: Reduzierung der Mieten um mehr als 30 Prozent, Rückgang der Passantenfrequenz um 15 bis 30 Prozent sowie einer Verkürzung der 1a-Lagen von mehr als 50 Prozent“, so Dipl-Ing. Rolf Junker.

10. der Bau eines Outletcenters keine Chance, sondern Stadtplanung von vorgestern ist, so Stadtentwicklungsexperten.

11. Experten sich sicher sind, dass NRW kein weiteres Center verträgt, da der „Umsatzkuchen“ im deutschen Einzelhandel sich nicht mehr vergrößere.

12. nur zukunfts- und planungsunsichere Aushilfsjobs geschaffen werden und im Gegenzug vollbeschäftigte Arbeitsplätze in der Innenstadt verloren gehen.

13. selbst in Roermond und Lelystadt der Einzelhandel gegenwärtig sagt, dass sie vom innenstadtnahen Outlet nicht profitieren.

14. sowohl Verkehrsaufkommen als auch Feinstaubbelastung durch DOC-Besucher massiv steigen wird.

15. nach mehrstündigem Aufenthalt im Outlet samt Gastronomie ein Besuch der Innenstadt unwahrscheinlich ist. Gutachter bestätigen, dass Besucher in der Regel nach 1.200 Meter „schlapp“ machen, sie seien „distanzempfindlich“. Outlet und Innenstadt liegen dementsprechend zu weit voneinander entfernt.

16. der Ratsbeschluss im Widerspruch zu Entwicklungsmaßnahmen für die Innenstadt steht (z.B. Integriertes Handlungskonzept, Quartiermanagement Altstadt).

17. schon heute die langjährige Planungsunsicherheit zu Leerständen, Rückgang der Ladenmieten und einem Werteverlust der Immobilien in der Innenstadt führt.

18. das DOC auch auf benachbarte Stadtzentren massive negative Einwirkungen hat und es von Seiten der Nachbarkommunen bereits massive Ablehnung gab.

19. der Masterplan von Norman Foster die Fläche zur Weiterentwicklung und nicht zum Aussterben der Stadtmitte vorgesehen hat.

20. wir die Chance sehen, dass auf der Fläche Wohnraum, Büroraum und Grünanlagen errichtet werden können, die in unserer Region dringend benötigt werden.

 

Wie Sie am 24. September gegen das DOC abstimmen können

Wer den Bau eines Outletcenters verhindern möchte, der muss am 24. September beim Bürgerentscheid mit „JA“ abstimmen.

Stimmen mindesten 10 % der wahlberechtigten Duisburger und Duisburgerinnen mit „JA“, wird damit der Grundsatzbeschluss aufgehoben.

Die Fragestellung beim Bürgerentscheid lautet: „Stimmen Sie dafür, dass der „Grundsatzbeschluss des Rates der Stadt zur Realisierung eines Designer Outlet Center (DOC) auf der Fläche der Duisburger Freiheit Süd“ (DS 17-0025) vom 01.02.2017 aufgehoben werden soll und damit die Einleitung von Bauleitplanverfahren und sonstigen Verfahrensschritten für ein DOC auf dem Güterbahnhofsgelände südlich der Koloniestraße („Duisburger Freiheit Süd“) unterbleibt?“

 

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Podiumsdiskussion am 12. September: Was sagen die OB-Kandidaten zum Projekt DOC? https://www.jazuduisburg.de/2017/08/22/podiumsdiskussion-am-12-september-was-sagen-die-ob-kandidaten-zum-projekt-doc/ https://www.jazuduisburg.de/2017/08/22/podiumsdiskussion-am-12-september-was-sagen-die-ob-kandidaten-zum-projekt-doc/#respond Tue, 22 Aug 2017 11:23:43 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=1035 Unlängst ist das Projekt „DOC“ in Duisburg zum Politikum geworden. Nicht allein dadurch, dass es am 24. September zum Bürgerentscheid über die Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ [...]

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Unlängst ist das Projekt „DOC“ in Duisburg zum Politikum geworden. Nicht allein dadurch, dass es am 24. September zum Bürgerentscheid über die Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ kommt. Dazu beigetragen hat allem voran die Art und Weise, wie das Projekt im Duisburger Stadtrat von SPD und CDU unter Ausschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung durch den Rat gewunken werden sollte.

Am 12. September haben wir die Duisburger OB-Kandidaten zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion in die Liebfrauenkirche eingeladen, um sich zu dem Thema zu äußern. In der von Studio 47-Geschäftsführer Sascha Devigne moderierten Diskussionsrunde werden die OB-Kandidaten Rede und Antwort stehen. Interessierte Duisburgerinnen und Duisburger sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Ein einleitendes Impulsreferat hält Stadtgeograph Prof. i.R. Dr. Rolf Monheim, ehemaliger Professor an der Universität Bayreuth. In seiner Einleitung spricht Monheim über Voraussetzungen für die Nachhaltigkeit innenstadtintegrierter Einkaufscenter. Zudem stellt er Konzepte und Potenziale alternativer Initiativen zugunsten der Innenstadt vor, um somit die Diskussion der OB-Kandidaten einzuleiten. Ob ein „DOC“ der richtige Weg für Duisburg ist? Monheims Forschungs- und Beratungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Gestaltung, Nutzung, Erschließung und Bewertung von Innenstädten in Deutschland und Italien sowie im Bereich Einzelhandel, Einkaufszentren und FOC.

Podiumsdiskussion mit OB-Kandidaten zum Thema „DOC in Duisburg“

12. September, Beginn 19.30 Uhr,
Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz
gegenüber dem Stadttheater

Zugesagt haben
• Gerhard Meyer, parteiloser Kandidat von CDU, Grüne, Junges Duisburg, Bürgerlich-Liberale
• Sören Link, Kandidat der SPD in Duisburg
• Thomas Wolters, Kandidat der FDP in Duisburg
• Erkan Kocalar, tritt für die Linke Duisburg an

Referentenportrait Prof. i.R. Dr. Rolf Monheim

Rolf Monheim

Angewandte Stadtgeographie

Universität Bayreuth

 

Vita

Geboren 1941 in Bochum, verheiratet, 3 Kinder

1961 – 1968
Studium der Geographie, Geschichte und Soziologie in Bonn, München und Aachen

1968   
Promotion an der Universität Bonn: „Die Agrostadt im Siedlungsgefüge Mittelsiziliens“

1976    
Habilitation an der Universität Bonn: „Fußgängerbereiche und Fußgängerverkehr in Innenstädten in der Bundesrepublik Deutschland“

1968 – 1978
Wissenschaftlicher Assistent am Geographischen Institut der Universität Bonn

1978 – 2007
Professur für Angewandte Stadtgeographie, Universität Bayreuth

Schwerpunkte in Forschung und Beratung

  • Innenstädte in Deutschland und Italien (Gestaltung, Nutzung, Erschließung, Bewertung)
  • Einzelhandel / Einkaufszentren / FOC
  • Verkehr / Mobilität
  • Freizeit / Tourismus
  • Wohnen / Wohnortmobilität
  • Stadtplanung / Öffentliche Freiräume
  • Stadtmarketing / Citymanagement
  • Siedlung, Wirtschaft, Tourismus, Regionalentwicklung in Italien (speziell Sizilien, Kalabrien)

Mitgliedschaften

  • DVAG, VGDH
  • SRL (1987-1992 Sprecher der Regionalgruppe Bayern)
  • VCD (1991-2012 Vorsitzender der Kreisgruppe

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„Roermonder Handel in Innenstadt profitiert nicht vom Outletcenter“ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/17/roermonder-handel-in-innenstadt-profitiert-nicht-vom-outletcenter/ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/17/roermonder-handel-in-innenstadt-profitiert-nicht-vom-outletcenter/#comments Mon, 17 Jul 2017 13:05:24 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=865 Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. [...]

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Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. Roermond ist und bleibt Phänomen. Michael Nadler, Inhaber des Lehrstuhls Immobilienentwicklung in der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, glaubt nicht an den Erfolg von Shopping als Wirtschaftsmotor. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine sagte er: „Die Städte verschließen die Augen vor der Wirklichkeit.“ Der Erfolg von Roermond sei eine Ausnahme und lasse sich kaum wiederholen.“

Doch für wen ist Roermond eigentlich erfolgreich? Ist Roermond wirklich ein positiver Impuls für die Innenstadt? Oder ist er doch eher nur ein Erfolg für die Betreiber des Outlets und für das Image der Stadt als Shoppingparadies?

Eine große niederländische Tageszeitung berichtet kürzlich: Die Händler in der Innenstadt von Roermond profitieren nicht von dem gegenüberliegenden Design-Outlet-Center, heißt es in einem Artikel des „Telegraaf“. Geschäftsleute aus Roermond sehen das größte Problem in den niedrigen Preisen und der Verkehrssituation, sagen Vertreter des örtlichen Unternehmensverbandes. Sie klagen, dass einheimische Kunden wegblieben, weil diese das Verkehrsaufkommen scheuten, und dass die Kunden des Outletcenters gar keinen oder nur einen geringen Umsatz brächten. Gleiches gilt für den lokalen Einzelhandel in Lelystad, wo sich das Outletcenter „Batavia Stad“ befindet.

Die einzigen, die in Roermond außerhalb des Centers noch profitieren würden, seien die Gastronomieangebote, heißt es. In Roermond befindet sich der Zugang der kleinen Einkaufsstraße von Roermond genau gegenüber des Centers, erreichbar innerhalb weniger Gehminuten. Sowohl in Roermond als auch in Lelystad leidet der Einzelhandel unter der Park- und Verkehrssituation sowie dem niedrigen Preisniveau der Outlets.

In Duisburg soll nun das größte Outlet Deutschlands entstehen, so wünschen sich das Investor, OB-Link und Co. Eine monofunktionale Einzelhandelsfläche von 30.000 Quadratmetern. Ausmaße, vergleichbar mit der Größe der Mülheimer Innenstadt. In dieser Größenordnung sind die Einrichtungen relativ autark und können weitestgehend ohne ihr Umfeld bestehen. Center in dieser Größe sind also auch darauf angelegt, dass möglichst alle Einkäufe innerhalb dieses Zentrums erledigt werden und der Verbraucher so lange wie möglich gebunden wird.

Das Problem: Das alte Güterbahnhofsgelände, auf dem das Center geplant ist, befindet sich zwar nah an der Autobahn und am Bahnhof, ist allerdings nicht integriert angebunden an die innerstädtische Handelsfläche. Fraglich bleibt: Wie sollte eine Anbindung aussehen, falls das DOC kommt? Wer sollte nach einem ausgiebigen Shoppingtag im Outlet noch die Mühe auf sich nehmen, um in die Innenstadt zu gehen?

Die Aussagen des Unternehmerverbandes in Roermond sprechen für sich. Dort profitiert die Innenstadt kaum vom Outlet. Die Frage, die sich die Bürger in Duisburg am 24. September zum Bürgerentscheid stellen sollten, lautet: Kann das DOC wirklich eine Chance sein oder sind das wieder nur leere Wahlkampfversprechungen?

Wir fordern die Weiterverfolgung des Masterplans Innenstadt und Duisburger Freiheit. Wir fordern ein starkes Duisburg durch eine starke Innenstadt – ohne DOC auf dem Güterbahnhofsgelände. Wenn auch Sie gegen das DOC sind, stimmen Sie am 24. September mit „JA“ für die Aufhebung des Beschlusses zur Realisierung des Outletcenters. „JA“ zu Duisburg!

 

Quellen: Vgl. Retailtrends NL (https://retailtrends.nl/news/48254/-roermond-en-lelystad-gebukt-onder-outletcentra) und vgl. Telegraaf (https://www.pressreader.com/netherlands/de-telegraaf/20170324/281745564213357)

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Düsseldorf droht Verkehrskollaps – Stadtforscher rät: Investiert in Duisburg! https://www.jazuduisburg.de/2017/07/14/duesseldorf-droht-verkehrskollaps-stadtforscher-raet-investiert-in-duisburg/ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/14/duesseldorf-droht-verkehrskollaps-stadtforscher-raet-investiert-in-duisburg/#comments Fri, 14 Jul 2017 06:55:48 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=895 „Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung [...]

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„Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung dazu führen könne, dass der Straßenverkehr kollabiere. Der Stadtforscher lehrt an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften insbesondere im Bereich Sozialpolitik. Sein Vorschlag: Investitionen in Duisburg statt in Düsseldorf.

Investitionsbereitschaft in Duisburg hoch

DOC-Befürworter behaupten oft, dass es kaum Investoren in Duisburg gebe und man deswegen Investor Krieger nach seinem Gusto walten zu lassen hätte. Der Aussage, es gebe kaum Investoren, entgegnete Immobilienexperte Axel Quester am 11. Juli 2017 in der Podiumsdiskussion zum Outletcenter: „Die Investitionsbereitschaft in Duisburg ist derzeit hoch“. Dies sei bezogen auf den Bereich Büros und Wohnen, weniger auf den Handel.

Wenn Duisburg sich gegen das DOC entscheidet, ist dies eine echte Chance für unsere Stadt. Der Bedarf an zeitgemäßen, modernen und bezahlbaren Wohn- und Büroräumen ist groß. Im Handel hingegen herrsche seit drei bis vier Jahren eine Verkaufsflächensättigung, so Dipl.-Ing. Rolf Junker in seinem Impulsreferat während der Podiumsdiskussion.

Weiterverfolgung Masterplan sinnvoll

Das zeigt: Es gibt großes Potenzial für Duisburg ohne das Projekt DOC, welches in eben jener Podiumsdiskussion von Experten als „Stadtplanung von vorgestern“ kritisiert wurde. „Dementsprechend sinnvoll ist die Weiterverfolgung des Masterplans Innenstadt und Duisburger Freiheit“, so Boris Roskothen, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens. „Ein Wirtschafts- und Frequenzuwachs durch Zuzug ist nachhaltiger als der, der durch ein neues Einkaufszentrum entstünde“, führt Roskothen aus. „Davon profitiert sowohl Duisburg als auch Düsseldorf“, schließt Roskothen. Dr. Hanna Hinrichs vom Verein StadtBauKultur NRW betonte in der Podiumsdiskussion ausdrücklich, dass man die Stadt Duisburg nicht als einzelne Stadt beurteilen solle. Duisburg sei Teil einer enggeflochtenen Metropolregion. Nicht jede Stadt müsse alles aufzuweisen haben in diesem engen Geflecht. Es ginge eher darum, wie man sich gegenseitig unterstützen und ergänzen könne.

Wollen wir eine Stadtplanung von vorgestern? Lassen Sie uns gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft unserer Stadt sorgen und stimmen Sie am 24. September mit „JA“ für die Aufhebung des Beschlusses zur Realisierung des Outletcenters.

Sie haben es in der Hand.

 

Quelle: Vgl. Rheinische Post, 13.07.2017  (http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-droht-verkehrs-kollaps-immer-mehr-pendler-aid-1.6945662)

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Podiumsdiskussion in der Liebfrauenkirche – eine Zusammenfassung: „In was für einer Stadt wollen wir Leben?“ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/12/podiumsdiskussion-in-der-liebfrauenkirche-eine-zusammenfassung-in-was-fuer-einer-stadt-wollen-wir-leben/ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/12/podiumsdiskussion-in-der-liebfrauenkirche-eine-zusammenfassung-in-was-fuer-einer-stadt-wollen-wir-leben/#comments Wed, 12 Jul 2017 13:04:23 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=868 Am Abend des 11. Juli 2017 ging es bei der Podiumsdiskussion der Initiative „Ja zu Duisburg“ einmal mehr um die Frage: „Braucht Duisburg ein DOC?“ Dazu hatten die Initiatoren Experten [...]

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Am Abend des 11. Juli 2017 ging es bei der Podiumsdiskussion der Initiative „Ja zu Duisburg“ einmal mehr um die Frage: „Braucht Duisburg ein DOC?“ Dazu hatten die Initiatoren Experten aus den Bereichen Stadtforschung, Planung, Geographie, Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft, Standortanalyse, Baukultur, Wirtschaft, Handel und Soziales in die Liebfrauenkirche eingeladen.

Begrüßung zur Diskussion: Initiative sorgt für Transparenz

In seiner Begrüßung betonte der Sprecher der Initiative, Frank Oberpichler, dass es wichtig sei, Transparenz in die kontroverse Diskussion zu bringen. Dafür sei es auch notwendig, dass neben den zum Teil neutralen Experten sowie Gegnern auch Befürworter auf dem Podium säßen – die jedoch leider absagen ließen.

Man könne der Veranstaltung keine Einseitigkeit vorwerfen, so Oberpichler. Kritik ging in Richtung Großkoalition des Stadtrates, die das Projekt weiterhin befürworte, ohne auch nur eine fundierte Aussage zu treffen, warum das DOC eine Chance sei. Eine transparente Diskussion mit Experten sei notwendig, damit sich der Wähler ein Bild machen könne. Dem Versprechen sei man bei der Stadt bisher nicht nachgekommen.

Umso mehr freue man sich, mit Mario Mais einen Moderator vorstellen zu dürfen, dessen persönliche Meinung eher für das DOC spreche, sagt Oberpichler. So ließen auch kritische Fragen und Anmerkungen des Moderators nicht lange auf sich warten.

Die Meinungen im Publikum waren geteilt. Das ergab eine kurze Umfrage des Moderators zu Beginn der Veranstaltung. Unter den ca. 160 Personen im Publikum gab es Zuschauer, die noch unentschlossen waren aber auch solche, die das DOC begrüßen würden. Etwas mehr als die Hälfte aller Zuschauer sprach sich allerdings gegen das DOC aus.

Einleitendes Impulsreferat: „Grundstück ist wie Messerspitze“

Den kompletten Vortrag finden Sie am Ende des Beitrags zur Ansicht.

Zu Beginn sprach Moderator Mario Mais über die Hintergründe und die Geschichte des Grundstücks des Alten Güterbahnhofs. Impulsgeber und spezifische Details zu Gelände, Kaufkraftkennzahlen etc. gab es in einem kurzen Vortrag von Dipl.-Ing. Rolf Junker von Junker + Kruse. Junker und Kruse berät Kommunen, Länder, Bund und Institutionen bei der Konzeption einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Seit 30 Jahren betreibt er Stadtentwicklung mit dem Schwerpunkt Handel. Er betonte, dass er die Duisburger Innenstadt sehr gut kenne und dass das DOC auf dem Alten Güterbahnhof ein sehr spezielles Vorhaben sei.

Das Grundstück, so Junker, sei südlich der Innenstadt „wie eine Messerspitze“ gelegen, lediglich mit einem sogenannten Ein-Punkt-Kontakt an der nördlichen Seite zur Stadtmitte hin angrenzend.

Junker: „Brauch ich ein Dorf in der Stadt?“

Seit drei bis vier Jahren gebe es eine Verkaufsflächensättigung, was zur Folge habe, dass durch jede neue Fläche alte Verkaufsflächen in die Knie gezwungen werden. Auch der Internethandel fresse Fläche. Aufmerksam machte Junker in seinem Vortrag nochmals auf die Begrifflichkeit „Villagestil“ („Village“ engl. für „Dorf“): „Brauch ich ein Dorf in der Stadt?“

Junker: „Design-Outlet-Center kein feststehender Begriff“

In seinem Vortrag wies er darauf hin, dass in einem Outlet durchschnittlich nur 15 Prozent hochwertige Marken angeboten werden, der Rest beliefe sich auf hochwertigen Standard. Was letztlich in ein Outletcenter hineinkäme, sei komplett offen, da Design-Outlet-Center kein feststehender Handelsbegriff sei. Referent Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel ergänzte zu einem späteren Zeitpunkt der Diskussion, dass erst jüngst in einem österreichischen DOC ein H&M eingezogen sei. Aus dem Antrag, der der Beschlussvorlage vom 1.2.2017 vorliegt sei nur die Rede von „Markenware“, nicht von „hochwertiger Designermode“, sagte eine Besucherin. Besonders beunruhige, so eine andere Wortmeldung, dass die Beschreibung der angebotenen Waren im Beschluss auch „sonstige Sortimente“ umfasse. Dies könne alles sein.

Junker: „Entfernung zwischen DOC und Innenstadt zu groß“

Kritisch sieht Junker, dass durch die Schaffung 3.000 kostenloser Stellplätze ein neuer Anfahrtspunkt Duisburgs geschaffen werde. Dies verlagere den Eingang der Stadt hin zum Outletcenter. Zudem müsse für das DOC eine Ausweitung der zentralen Versorgungsbereiche umgesetzt werden, dies sei planungsrechtliche Voraussetzung.

Mit dem Bau eines DOC käme es zu einem 30 prozentigen Flächenzuwachs der Innenstadt. Durch die Autarkie eines solchen Großprojekts verselbstständige sich das Center in der solitären Standortrandlage. Erfahrungsgemäß, so Junker, sei der Einkäufer „distanzempfindlich“ und würde nach 1.200 m bereits „schlapp machen“. Die Entfernung zwischen DOC und Innenstadt sei demnach zu groß.

In der Diskussion um eine mögliche Anbindung hieß es, dass es kein Vorbild in anderen Städten gebe, in denen das funktioniert. Am Beispiel des Centros wurde deutlich gemacht, dass eine Bus- und Bahnlinie vom Center zur Innenstadt eher für den Transport zum Centro genutzt werde als andersherum. Der Zweck des Baus war ebenfalls eine Anbindung an die Innenstadt zu schaffen. Was aus der Oberhausener Innenstadt geworden ist, drohe auch Duisburg im Falle des DOC-Baus. Eine Verschiebung der Besucherströme in ein solches Center, die Frequenzreduzierung in der Innenstadt sowie eine Reduzierung der Lokalmieten und somit eine Abwertung der Immobilien gingen als Ergebnisse verschiedener Forschungsinstitute bei ähnlichen Projekten hervor, so Junker.

Im Anschluss an den Impulsvortrag gab jeder Referent ein kurzes Statement auf die Frage des Moderators, ob Duisburg ein DOC benötige oder nicht:

Axel Quester ist Experte für Vermarktungsbetreuung von Neubauvorhaben, Vermittlung von Einzelhandelsflächen und Grundstücken sowie Bewertung, Standortanalyse und Marktkonzepte für Gewerbe- und Anlagenimmobilien. Er sagt deutlich: „Duisburg braucht weder ein DOC noch ein Möbelhaus.“

Dr. Hanna Hinrichs, Projektmanagerin von StadtBauKultur NRW wollte eher einen neutralen Beitrag zur Diskussion leisten. StadtBauKultur NRW setzt sich für eine lebenswerte, nachhaltige und qualitätvoll gestaltete bauliche Umwelt in Nordrhein-Westfalen ein. Ihre Aufgabe besteht darin, bei Bürgern und Bürgerinnen, Bauherren, Fachleuten und Kommunen das Bewusstsein und das Engagement für Baukultur zu stärken sowie die Qualität und Innovation in der baukulturellen Praxis zu fördern. Hinrichs betonte: „Man muss sich in erster Linie um die Innenstadt kümmern. Was für eine Vorstellung haben wir von der Innenstadt? Wie wollen wir leben?“

Boris Roskothen, Einzelhändler und Vertreter der Wirtschaft, antwortete: „Wir brauchen keinen neuen großflächigen Einzelhandel. Wir müssen mit Herrn Krieger eine neue Lösung finden. Das DOC auf der Fläche wäre ein Dolchstoß für die Innenstadt.“

Prof. Dr. Hans Heinrich Blotevogel lehrte u.a. an der Universität Duisburg-Essen Wirtschafts- und Sozialgeographie sowie Raumordnung und Landesplanung an der TU Dortmund. Er sagte: „Ich bin entsetzt, mit welcher Leichtfertigkeit die Großkoalition auf dieses Trojanische Pferd setzt. Stadtplanung ist Gesellschaftspolitik. Es muss in der Stadtentwicklung eine Nutzungsmischung geben. Ein monofunktionales Projekt wie das DOC ist Stadtplanung von vorgestern.“

Thomas Keuer, Bezirksgeschäftsführer Verdi Duisburg-Niederrhein sagte: „Durch das DOC entstehen größtenteils Billigarbeitsplätze, Betriebe in der Innenstadt müssen wahrscheinlich sogar schließen, dadurch gehen insbesondere festbezahlte Kräfte in der Innenstadt verloren.“

Diskussion mit Publikum

Befürworter im Publikum gab es auch. So argumentierte ein Duisburger, er könne keinen hochwertigen Anzug in Duisburg kaufen. Gegenfragen kamen direkt: Man solle überlegen, warum der hochwertige Armani-Anzug in Duisburg nicht gut gelaufen sei. Müsse man überhaupt in jeder Stadt alles bekommen?

Hanna Hinrichs fügte hinzu, dass man die Stadt Duisburg nicht als einzelne Stadt beurteilen sollte. Duisburg sei ein Teil vom Ruhrgebiet. Nicht jede Stadt müsse alles aufzuweisen haben in diesem engen Geflecht. Es ginge darum, wie man sich gegenseitig unterstützen und ergänzen könne. Der Rückbau von Einzelhandelsflächen müsse gestärkt und in eine andere Nutzung überführt werden.

Entgegen aller Kritik, die Investitionsbereitschaft in Duisburg sei gering, sagte Axel Quester: „Die Investitionsbereitschaft in Duisburg ist derzeit hoch“. Dies sei aber bezogen auf den Bereich Büros und Wohnen, weniger auf den Handel. Er selbst betreut derzeit einen Investor für das ehemalige C&A-Gebäude in der Duisburger Altstadt.

Was schenkt Herr Krieger uns?

Nach einer regen Diskussion wies Frank Oberpichler, der Sprecher der Initiative, auf die anscheinend gängige Praxis von Investoren hin, sogenannte „Baugeschenke“ zu machen. Dies sehe man insbesondere am Beispiel des geplanten Möbelhauses in Berlin-Pankow, wo als „Baugeschenk“ und zur Wohlstimmung der Bürger eine Grundschule durch den Möbelhausbetreiber gebaut werden soll.

Abschließend stellte Oberpichler noch eine provokante Frage:

„Wie lässt sich Duisburg kaufen? Mit einer Turnhalle?“

Hier finden Sie den kompletten Vortrag von Dipl.-Ing. Rolf Junker:

Duisburg_DOC_Podiumsdiskussion_11-07-2017

Quelle: Rolf Junker, Junker + Kruse

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Experten sind sich sicher: „NRW verträgt kein weiteres Center“ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/05/experten-sind-sich-sicher-nrw-vertraegt-kein-weiteres-center/ https://www.jazuduisburg.de/2017/07/05/experten-sind-sich-sicher-nrw-vertraegt-kein-weiteres-center/#respond Wed, 05 Jul 2017 08:42:09 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=829 Derzeit gibt es in NRW einen regelrechten Wettlauf der Kommunen, wenn es um den Bau von Outletcentern geht. Das beobachtet auch Marco Atzberger, Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts EHI, schreibt die RP [...]

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Derzeit gibt es in NRW einen regelrechten Wettlauf der Kommunen, wenn es um den Bau von Outletcentern geht. Das beobachtet auch Marco Atzberger, Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts EHI, schreibt die RP Online am 4. Juli in ihrem Artikel „Der riskante Wettlauf um die Outlet Center“. In ihrem Artikel fragt die RP Handelsprofessor Dr. Gerrit Heinemann: Hält die Region so viel aus?

Heinemanns Antwort ist eindeutig: „Nein, NRW verträgt kein einziges weiteres mehr.“ Im Artikel wird die Problematik auf den Punkt gebracht. Dort heißt es, dass der Umsatzkuchen im deutschen Einzelhandel sich nicht mehr vergrößere. Binnen zehn Jahren, so lauteten die Prognosen, könnte sich der Online-Umsatz außerhalb des Lebensmittel-Geschäfts verdoppelt haben. Außerdem gelte der Markt unter Fachleuten als überfrachtet, erst recht in der Bergischen Region, so die RP.

Professor Heinemann lehrt BWL, Managementlehre und Handel an der Hochschule Niederrhein. Er ist zudem Fachbuch-Autor zu den Themen Digitalisierung, E-Commerce, Online- und Multi-Channel-Handel. Der RP sagt er: „Die Innenstädte erodieren ohnehin dadurch, dass im Non-Food-Bereich immer mehr Umsatz ins Internet abwandert. Da ist so ein Outlet Center wie in Duisburg am Rande der Stadt wie ein Sargnagel“.

Hier können Sie den Artikel der RP Online lesen.

Quelle: Vgl. RP Online, 4. Juli 2017 (http://www.rp-online.de/nrw/panorama/foc-in-duisburg-der-riskante-wettlauf-um-die-outlet-center-aid-1.6924875)

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Podiumsdiskussion „Starke Stadt durch starke Innenstadt! Braucht Duisburg ein DOC?“ https://www.jazuduisburg.de/2017/06/30/podiumsdiskussion-starke-stadt-durch-starke-innenstadt-braucht-duisburg-ein-doc/ https://www.jazuduisburg.de/2017/06/30/podiumsdiskussion-starke-stadt-durch-starke-innenstadt-braucht-duisburg-ein-doc/#respond Fri, 30 Jun 2017 13:13:39 +0000 http://www.jazuduisburg.de/?p=805 Am 11. Juli 2017 findet von 19.00 – 21.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Outlet-Thematik in der Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. In der [...]

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Am 11. Juli 2017 findet von 19.00 – 21.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Outlet-Thematik in der Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen.

In der Gesprächsrunde referieren Experten aus Stadtentwicklung, Architektur, Immobilienwirtschaft, Handel sowie Gewerkschaft und diskutieren darüber, ob das geplante DOC in Duisburg für eine positive Stadtentwicklung sorgen wird oder nicht. Die Diskussion findet fernab vom OB-Wahlkampf statt und beleuchtet wirtschaftliche, städtebauliche, arbeitsrechtliche und soziale Aspekte. Die Diskussion findet fernab vom OB-Wahlkampf statt und beleuchtet wirtschaftliche, städtebauliche, arbeitsrechtliche und soziale Aspekte.

Teilnehmer:

  • Dipl.-Ing. Rolf Junker von Junker + Kruse, Stadtforschung und Planung

Junker und Kruse berät Kommunen, Länder, Bund und Institutionen bei der Konzeption einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung.

  • Axel Quester, Geschäftsführender Gesellschafter bei Armin Quester Immobilien GmbH

Experte für Vermarktungsbetreuung von Neubauvorhaben, Vermittlung von Einzelhandelsflächen und Grundstücken sowie Bewertung, Standortanalyse und Marktkonzepte für Gewerbe- und Anlagenimmobilien.

  • Dr. Hanna Hinrichs, StadtBauKultur NRW

StadtBauKultur NRW setzt sich für eine lebenswerte, nachhaltige und qualitätvoll gestaltete bauliche Umwelt in Nordrhein-Westfalen ein. Ihre Aufgabe besteht darin, bei Bürgern und Bürgerinnen, Bauherren, Fachleuten und Kommunen das Bewusstsein und das Engagement für Baukultur zu stärken sowie die Qualität und Innovation in der baukulturellen Praxis zu fördern.

  • Boris Roskothen, Einzelhändler und Vertreter der Wirtschaft

Roskothen ist Geschäftsführer des ältesten Einzelhandelsgeschäftes in Duisburg. Darüber hinaus ist er im Handelsausschuss der IHK aktiv.

  • Dr. Hans Heinrich Blotevogel, Professor für Angewandte Geographie Universität Wien

Blotevogel lehrte u.a. an der Universität Duisburg-Essen Wirtschafts- und Sozialgeographie sowie Raumordnung und Landesplanung an der TU Dortmund, er war geschäftsführender Direktor des Dortmunder Instituts für Raumplanung, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geographie und der Akademie für Raumforschung und Landesplanung.

  • Thomas Keuer, Bezirksgeschäftsführer Verdi Duisburg-Niederrhein

Seit 36 Jahren ist Keuer für Verdi tätig, seit 26 Jahren leitet er als Geschäftsführer den Bezirk Duisburg-Niederrhein der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft. Seine Schwerpunkte sind die gewerkschaftlichen Themen Arbeit und Soziales.

Moderation:

  • Mario Mais, Studio 47

Eingeladen wurden unter anderem:

  • Ralf Meurer, Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (abgesagt!)
  • Baudezernent Carsten Tum (abgesagt!)
  • weitere Vertreter der Stadtverwaltung (abgesagt!)

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