Idee „Stadtentwicklung durch Bürger“ – Bürgerfonds zur Entwicklung der ehemaligen Güterbahnhofsfläche

Idee "Stadtentwicklung durch Bürger" – Bürgerfonds zur Entwicklung der ehemaligen Güterbahnhofsfläche

Ein Duisburger Bürger hat sich mit einer Idee an uns gewandt, die er auch bereits bei der Stadt Duisburg eingereicht hat. Es geht um die ehemalige Güterbahnhofsfläche, welche seit Anfang Oktober 2018 der GEBAG, dem größten Immobilienunternehmen der Stadt Duisburg, gehört.

Folgender Vorschlag wird der Stadt Duisburg durch den Bürger gemacht:

„Eingabe nach § 24 Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe folgende Eingabe an den Rat der Stadt, betreffend das als
Duisburger Freiheit oder neuerdings Krieger-Gelände bezeichnete
Grundstück am Hauptbahnhof.

Nachdem nun die stadteigene Gebag das Gelände erworben hat, werden
sicherlich Überlegungen hinsichtlich der künftigen Nutzung angestellt.

Entgegen den üblichen Gepflogenheiten schlage ich vor, der Gebag
als 100%-Beteiligung der Stadt verpflichtend den Auftrag zu erteilen,
Überlegungen dahingehend anzustellen, wie die Duisburger BürgerInnen z.B.
mit einem Bügerfonds selbst als Investor(en) bei der Erschließung und
Vermarktung des vorgenannten Geländes beteiligt werden können.

Dies könnte z.B. über die Sparkasse als Ausgabestelle der Fonds-Anteilsscheine abgewickelt werden.

Alle DuisburgerInnen sollen demnach vorrangig die Möglichkeit
haben, sich mit einer Mindesteinlage von 100 EURO an dem Projekt zu
beteiligen. Erst wenn sich zu wenig DuisburgerInnen finden, soll das
Projekt für andere Beteiligte geöffnet werden.

Anfangs müsste von der Gebag ein Ideen- und/oder
Architektenwettwerb initiiert werden, über den dann alle Duisburger
abstimmen, um die Projekt-Umsetzung ihrer Wahl zu bestimmen.

Die anstehenden Kommunalwahlen könnten genutzt werden, um diese Abstimmung gleichzeitig durchzuführen und somit Kosten zu sparen.

Es ist also ein gewisser Zeitdruck vorhanden, weshalb über meine Eingabe noch in diesem Jahr im Rat abgestimmt werden sollte.“

Was halten Sie von dieser Idee? Würden Sie sich an so einem Projekt beteiligen?