Statement

„DOC ist K.O.-Schlag für die Innenstadt“

Am Freitag den 28. April fand um 11.00 Uhr vor Optik Uhlig auf der Königstraße eine Kundgebung und Diskussionsrunde statt – vor Ort sprachen unter anderem Theo Steegmann und Dr. Richard Wittsiepe zur Thematik „Design-Outlet-Center“. Dr. Richard Wittsiepe ist seit 27 Jahren selbstständiger Steuerberater, unter anderem für zahlreiche Duisburger Unternehmen in der Innenstadt tätig. Wittsiepe weiß um die Problematik des Einzelhandels und sagt: „Das DOC ist ein K.O.-Schlag für viele

Bürgerbegehren erhält weitere politische Unterstützung

Nun hat sich weitere politische Unterstützung für das Bürgerbegehren gegen das „Designer-Outlet-Center“ angekündigt. Zuspruch erhält die Initiative dieser Tage auch von Ratsfrau Britta Söntgerath (PIRATEN). Sie sichert dem breiten Bündnis des Bürgerbegehrens „Ja zu Duisburg – Kein DOC“ volle Solidarität zu. Gemeinsam werde man alle demokratischen Mittel ausschöpfen, um das DOC zu verhindern. Auf dem Gelände der Duisburger Freiheit soll nach dem Willen von SPD und CDU das deutschlandweit größte

NRW-Minister für Stadtentwicklung: „Investor darf kein Diktator werden“

Am 26. Januar fand der politische Neujahrsempfang der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens im Haus der Architekten statt. Unter anderem war NRW-Bauminister Michael Groschek vor Ort und sprach auch zum Thema „Outlet“ im Städtebau. Das sagt Groschek zur Outletthematik „Es kann nicht sein, dass jede Kommune sich ein Outlet-Center neben den Kirchturm stellt“, verdeutlichte Michael Groschek, Nordrhein-Westfalens Minister für Stadtentwicklung. Der Fokus im städtebaulichen Diskurs würde seit den 1980er Jahren – zu Recht

Wählerbündnis SGU schließt sich DOC-Gegnern an

Das Bürgerbegehren gegen den Bau eines DOCs bekommt immer mehr Zustimmung von Bürgern, Einzelhändlern und Parteien. Das Wählerbündnis SGU hat nun ebenfalls seine Unterstützung zugesagt. Investor wird blind hinterhergelaufen „Die Stadt ist längst nicht so hilflos, was die Zukunft des Alten Güterbahnhofgeländes angeht, wie sie es gerne glauben macht“, kritisiert Karlheinz Hagenbuck, SGU-Vorsitzender und Ratsmitglied, und führt aus: „Die Stadtspitze macht es sich viel zu leicht, wenn sie sagt, es gäbe

Noch mehr politische Unterstützung für DOC-Kampagne

Immer mehr Duisburger Parteien unterstützen die Kampagne gegen den Bau eines DOC. Nun hat sich auch die Duisburger FDP „Ja zu Duisburg“ angeschlossen. Auch die Freien Demokraten sehen in dem geplanten Outlet-Center eine enorme Bedrohung für die Duisburger Innenstadt. So ist FDP-Kreisvorsitzender Thomas Wolters der festen Überzeugung, dass die Kunden nach einem dreistündigen Einkaufsbummel im DOC nicht anschließend die Duisburger Innenstadt besuchen werden: „Das Designer-Outlet wird weit hinter dem Hauptbahnhof gebaut,

Ehemaliger Duisburger Baudezernent gesteht: „Entwicklungspolitische Vernebelung“

„Die Entwicklung des Güterbahnhofgeländes als Handelsstandort nicht zu verhindern, war einer meiner zentralen Planungsfehler“, das sagte der ehemalige Duisburger Baudezernent Jürgen Dressler am 3. Februar 2017 der NRZ. Dressler führt aus, dass durch den ehemaligen OB Sauerland die Entwicklung dieses Geländes zur Absurdität mutierte und so bis heute nachwirke. Ihm nach müsse es eine entwicklungspolitische Prämisse sein, die Kaufkraft der Innenstadt zu stärken. Der ehemalige Baudezernent stellt heraus, dass erst

Duisburger Politik bekennt sich zum Bürgerbegehren

Nun geben auch die Ratsfraktionen Bündis90/Die Grünen, Die Linke und die Bürgerlich Liberalen öffentlich ihre Unterstützung des Bürgerbegehrens bekannt und kritisieren den Grundsatzbeschluss des Rates scharf. In der letzten Woche hat das Duisburger Bündnis gegen den Bau eines Designer-Outlet-Centers ein Bürgerbegehren beantragt, zurzeit wird der Antrag von der Stadtverwaltung geprüft. Zahlreiche Duisburger haben bereits via Internet oder im persönlichen Kontakt ihre Unterstützung des Bürgerbegehrens bekundet. Auch weitere Akteure aus dem

Das sagt die Stadt Bochum zum geplanten DOC in Duisburg

In einer offiziellen Stellungnahme der Stadt Bochum zum Designer-Outlet-Center in Duisburg aus dem Stadtplanungs- und Bauordnungsamt wird das DOC kritisch betrachtet. In der Stellungnahme heißt es: „Einschätzung aus Sicht der Stadt Bochum Das geplante FOC dürfte in ausgesprochen hohem Maße von der Lagegunst des Grundstücks mit eigener Autobahnabfahrt an der A 59 sowie der fußläufigen Nähe zum Duisburger Hauptbahnhof profitieren. Damit ergibt sich ein Einzugsgebiet das angesichts des geplanten Warenangebots