Innenstadt

Umbauarbeiten an der Düsseldorfer Straße

Es geht voran! Die Fußgängerzone der Düsseldorfer Straße vom Kaufhof bis zur Königstraße soll umgebaut werden, um dort mehr Gastronomie zur Belebung zu ermöglichen. Damit wird eine Grundidee aus dem Masterplan von Sir Norman Foster umgesetzt, diesen Bereich der Innenstadt mit Gastroangeboten zu beleben. Bereits Ende Oktober soll mit den Umbauarbeiten begonnen werden. Sage also keiner mehr, dass sich nichts tut. Vielleicht entwickelt sich die Absage an das DOC doch

Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind

Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen. Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „

Verkehrschaos vorprogrammiert – wollen wir noch mehr Stau?

Man benötigt keine teuer bezahlten Gutachten, um zu erahnen, welche Auswirkungen die Blechkolonne der meist mit dem Auto anreisenden Outletbesucher auf den Duisburger Stadtverkehr haben wird. Bereits heute geht teilweise im Feierabendverkehr oder bei einem Unfall auf einer umliegenden Hauptverkehrschlagadern rund um und in Duisburg nichts mehr. Anders gesprochen: Der Verkehr kollabiert, ganz zum Unmut der Duisburger Pendler, die meist nach Feierabend einfach schnell nach Hause wollen. Schon heute teils

20 Gründe gegen das DOC

Kein Design-Outlet-Center, weil 1. es zu dramatischen Umsatzeinbußen des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie und in der Folge zu Leerstand und Verödung der Innenstadt führt. 2. ein Designer-Outlet-Center lediglich ein Marketingname ist. Es ist ein Factory-Outlet-Center mit zum Teil extra für das Outlet produzierter minderwertiger Ware, die nie im regulären Handel zu finden war und den Kunden mit reduzierten Preisen täuscht. 3. der Übergang zwischen einem normalen Einkaufszentrum und einem

Podiumsdiskussion am 12. September: Was sagen die OB-Kandidaten zum Projekt DOC?

Unlängst ist das Projekt „DOC“ in Duisburg zum Politikum geworden. Nicht allein dadurch, dass es am 24. September zum Bürgerentscheid über die Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ kommt. Dazu beigetragen hat allem voran die Art und Weise, wie das Projekt im Duisburger Stadtrat von SPD und CDU unter Ausschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung durch den Rat gewunken werden sollte.

„Roermonder Handel in Innenstadt profitiert nicht vom Outletcenter“

Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. Roermond ist und bleibt Phänomen. Michael Nadler, Inhaber des Lehrstuhls Immobilienentwicklung in der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, glaubt nicht an den Erfolg von Shopping als Wirtschaftsmotor. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine sagte er: „Die Städte verschließen

Düsseldorf droht Verkehrskollaps – Stadtforscher rät: Investiert in Duisburg!

„Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung dazu führen könne, dass der Straßenverkehr kollabiere. Der Stadtforscher lehrt an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften insbesondere im Bereich Sozialpolitik. Sein Vorschlag: Investitionen in Duisburg statt in Düsseldorf. Investitionsbereitschaft in Duisburg hoch DOC-Befürworter behaupten oft, dass es

Podiumsdiskussion in der Liebfrauenkirche – eine Zusammenfassung: „In was für einer Stadt wollen wir Leben?“

Am Abend des 11. Juli 2017 ging es bei der Podiumsdiskussion der Initiative „Ja zu Duisburg“ einmal mehr um die Frage: „Braucht Duisburg ein DOC?“ Dazu hatten die Initiatoren Experten aus den Bereichen Stadtforschung, Planung, Geographie, Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft, Standortanalyse, Baukultur, Wirtschaft, Handel und Soziales in die Liebfrauenkirche eingeladen. Begrüßung zur Diskussion: Initiative sorgt für Transparenz In seiner Begrüßung betonte der Sprecher der Initiative, Frank Oberpichler, dass es wichtig sei, Transparenz

Experten sind sich sicher: „NRW verträgt kein weiteres Center“

Derzeit gibt es in NRW einen regelrechten Wettlauf der Kommunen, wenn es um den Bau von Outletcentern geht. Das beobachtet auch Marco Atzberger, Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts EHI, schreibt die RP Online am 4. Juli in ihrem Artikel „Der riskante Wettlauf um die Outlet Center“. In ihrem Artikel fragt die RP Handelsprofessor Dr. Gerrit Heinemann: Hält die Region so viel aus? Heinemanns Antwort ist eindeutig: „Nein, NRW verträgt kein einziges weiteres

Podiumsdiskussion „Starke Stadt durch starke Innenstadt! Braucht Duisburg ein DOC?“

Am 11. Juli 2017 findet von 19.00 – 21.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Outlet-Thematik in der Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. In der Gesprächsrunde referieren Experten aus Stadtentwicklung, Architektur, Immobilienwirtschaft, Handel sowie Gewerkschaft und diskutieren darüber, ob das geplante DOC in Duisburg für eine positive Stadtentwicklung sorgen wird oder nicht. Die Diskussion findet fernab vom OB-Wahlkampf statt und beleuchtet wirtschaftliche, städtebauliche, arbeitsrechtliche und