Mai 2017

Bündnis übergibt mehr als 22.000 Unterschriften an Verwaltung

Am Dienstag, den 23.05.2017, hat das Bündnis aus Duisburger DOC-Gegnern mehr als 22.000 gültige Unterschriften an die Duisburger Stadtverwaltung übergeben. Diese wurden im Rahmen des Bürgerbegehrens gegen das geplante „Designer-Outlet-Center“, das auf dem Gelände des Alten Güterbahnhofs entstehen soll, in den vergangenen sechs Wochen im Stadtgebiet gesammelt. Knapp 10.900 gültige Unterschriften werden für ein erfolgreiches Bürgerbegehren benötigt. Wann die Stadt eine offizielle Rückmeldung geben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch

Ziel erreicht – Bündnis sammelt 19.800 gültige Unterschriften

Über 20.000 Duisburger haben in den letzten sechs Wochen für das Bürgerbegehren unterschrieben, das hat eine Zählung am Wochenende ergeben. Knapp 19.800 Unterschriften blieben dabei netto übrig. Damit wurde das angestrebte Zahl von 13.000 weit übertroffen. Am kommenden Donnerstag, Christi Himmelfahrt, läuft die Frist der Sammelaktion aus. Bereits morgen wird das Bündnis die Unterschriften um 15 Uhr im Rathaus an die Stadtverwaltung übergeben. Das Bündnis hofft auf eine positive Rückmeldung

Das Konzept Outlet – Viele machen mit, einer gewinnt

Dass angeblich hochwertige Markenartikel gar nicht so hochwertig sind und der Kunde damit mal wieder massiv getäuscht wird, tut dem Erfolg der Outlet-Center keinen Abbruch;(1) auch nicht in Deutschland. Verständlich, dass viele Markenhersteller diesen Vertriebsweg also immer häufiger nutzen wollen. Die Nachfrage nach Outlet-Centern seitens der Hersteller steigt und so auch die Zahl der geplanten Ansiedlungen, die europaweit in Deutschland am höchsten ist. 14 Outlet-Center zählt die Bundesrepublik bereits, neun

Design-Outlet-Center – ein positiver Impuls für die Stadt?

In der Vergangenheit noch vorwiegend auf der „grünen Wiese“ gebaut, werden seit Jahren Stadtkerne sowie Stadtrandgebiete für Handelsgroßformen wie Einkaufszentren oder auch Outlets aufgesucht. Walter Brune ist Architekt, Stadtplaner und Immobilien-Unternehmer. Er selbst plante und baute zahlreiche Einkaufszentren und sagt, ein pauschaler Optimismus sei nicht angebracht. Standort, Größe, Gestalt, Branchenmix und internes Management der neuen Einrichtungen schaffen auf einen Schlag völlig neue Strukturen in den Innenstädten, die das alte System

Region Ruhr einstimmig gegen das Design-Outlet-Center

Am Freitag, den 5. Mai 2017, fand eine öffentliche Sitzung des verfahrensbegleitenden Ausschusses zum Regionalen Flächennutzungsplan der Städteregion Ruhr (Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim und Oberhausen) statt. Dort wurde einstimmig bei einer Enthaltung eine gemeinsame Beschlussfassung gegen das Designer-Outlet-Center auf der Fläche des Alten Güterbahnhofes beschlossen. In einer Diskussion zum Thema trug zunächst der Essener Planungsdezernent und Stadtdirektor Dipl.-Ing Hans-Jürgen Best (SPD) eine Berichterstattung zum Stand der Überlegungen in Duisburg

DOC – ein Angriff auf Kultur und Lebensqualität

Es wird gemeckert über Leerstand in der Innenstadt. Gesagt, die Innenstadt sei schon tot. Wer jetzt ein neues Center, rund 2 Kilometer von der City mit „Outletware“ befürwortet, erzeugt nur eines: Noch mehr Leerstand. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen. Aber eines ist gewiss: Die Stadt als Ort der Kultur stirbt. Das Argument, die Innenstadt sei tot, hört man des Öfteren. Aber was bedeutet diese Aussage? Tot bedeutet kein Leben.

IHK lehnt Factory Outlet Center in Duisburg ab

Einkaufen ist das Hauptmotiv, warum Kunden die Innenstädte besuchen. Schließen Handelsbetriebe, so droht den gewachsenen Zentren Frequenzverlust und Verödung. Innenstädte übernehmen allerdings nicht nur eine Versorgungsfunktion. Sie sind auch Imageträger und wichtig für das Profil der Gesamtstadt. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel-Kleve setzt sich dafür ein, den Einzelhandel als Magnet für die Zentren zu unterstützen, um die Innenstädte und Stadtteilzentren zu stärken. Damit dies gelingt, müssen neben den

Warum es gut ist, dass das Bündnis aus Bürgern, Einzelhandel und Politik besteht

In einem Kommentar eines Kritikers heißt es, dass es kritisch zu betrachten sei, wer hinter dem Bürgerbegehren steckt – nämlich neben engagierten Bürgern auch der lokale Einzelhandel und Teile der politischen demokratischen Landschaft unserer Stadt. Der Verein Mehr Demokratie e.V. sieht das positiv. Je finanzkräftiger und organisationsstärker die Interessensgemeinschaft ist, desto leichter wird es, die notwendigen Unterschriften zu sammeln. Darüber hinaus ist der spätere „Wahlkampf“ des Bürgerentscheids mit seinem großen