Stellungnahme

"Ja zu Duisburg" beim Bürgerfunk Duisburg

Aktuell dreht sich beim Duisburger Bürgerfunk alles um das Vorhaben des Outletcenters auf dem Alten Güterbahnhofsgelände. In sechs Folgen wird das Vorhaben des Outlets kritisch hinterfragt, um die Bürgerinnen und Bürger auch die Risiken eines solchen Centers aufzuzeigen. Ebenfalls werden Hintergründe zum Bürgerbegehren, Stadtentwicklung, Handel beleuchtet. Jürgen Mickley vom Bürgerfunk spricht in der ersten Sendung mit Gerd Schwemm (Fraktionsgeschäftsführer der Grünen) und Frank Oberpichler (Sprecher Ja zu Duisburg, Geschäftsführer Durian

Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind

Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen. Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „

Podiumsdiskussion am 12. September: Was sagen die OB-Kandidaten zum Projekt DOC?

Unlängst ist das Projekt „DOC“ in Duisburg zum Politikum geworden. Nicht allein dadurch, dass es am 24. September zum Bürgerentscheid über die Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ kommt. Dazu beigetragen hat allem voran die Art und Weise, wie das Projekt im Duisburger Stadtrat von SPD und CDU unter Ausschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung durch den Rat gewunken werden sollte.

„Roermonder Handel in Innenstadt profitiert nicht vom Outletcenter“

Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. Roermond ist und bleibt Phänomen. Michael Nadler, Inhaber des Lehrstuhls Immobilienentwicklung in der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, glaubt nicht an den Erfolg von Shopping als Wirtschaftsmotor. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine sagte er: „Die Städte verschließen

Deutscher Städtetag und Handelsverband beziehen Position: Zukunft der Innenstädte sichern

„Der Deutsche Städtetag ist der kommunale Spitzenverband der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. In ihm haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden mit fast 52 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen“, so steht es auf der Homepage des Deutschen Städtetages (DST) beschrieben. Ein zentrales Ziel ist es, dass Städte handlungsfähig bleiben müssen, denn sie erbringen einen Großteil der öffentlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Der DST hat unter anderem

Region Ruhr einstimmig gegen das Design-Outlet-Center

Am Freitag, den 5. Mai 2017, fand eine öffentliche Sitzung des verfahrensbegleitenden Ausschusses zum Regionalen Flächennutzungsplan der Städteregion Ruhr (Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim und Oberhausen) statt. Dort wurde einstimmig bei einer Enthaltung eine gemeinsame Beschlussfassung gegen das Designer-Outlet-Center auf der Fläche des Alten Güterbahnhofes beschlossen. In einer Diskussion zum Thema trug zunächst der Essener Planungsdezernent und Stadtdirektor Dipl.-Ing Hans-Jürgen Best (SPD) eine Berichterstattung zum Stand der Überlegungen in Duisburg

IHK lehnt Factory Outlet Center in Duisburg ab

Einkaufen ist das Hauptmotiv, warum Kunden die Innenstädte besuchen. Schließen Handelsbetriebe, so droht den gewachsenen Zentren Frequenzverlust und Verödung. Innenstädte übernehmen allerdings nicht nur eine Versorgungsfunktion. Sie sind auch Imageträger und wichtig für das Profil der Gesamtstadt. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel-Kleve setzt sich dafür ein, den Einzelhandel als Magnet für die Zentren zu unterstützen, um die Innenstädte und Stadtteilzentren zu stärken. Damit dies gelingt, müssen neben den

Bürgerbegehren erhält weitere politische Unterstützung

Nun hat sich weitere politische Unterstützung für das Bürgerbegehren gegen das „Designer-Outlet-Center“ angekündigt. Zuspruch erhält die Initiative dieser Tage auch von Ratsfrau Britta Söntgerath (PIRATEN). Sie sichert dem breiten Bündnis des Bürgerbegehrens „Ja zu Duisburg – Kein DOC“ volle Solidarität zu. Gemeinsam werde man alle demokratischen Mittel ausschöpfen, um das DOC zu verhindern. Auf dem Gelände der Duisburger Freiheit soll nach dem Willen von SPD und CDU das deutschlandweit größte

NRW-Minister für Stadtentwicklung: „Investor darf kein Diktator werden“

Am 26. Januar fand der politische Neujahrsempfang der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens im Haus der Architekten statt. Unter anderem war NRW-Bauminister Michael Groschek vor Ort und sprach auch zum Thema „Outlet“ im Städtebau. Das sagt Groschek zur Outletthematik „Es kann nicht sein, dass jede Kommune sich ein Outlet-Center neben den Kirchturm stellt“, verdeutlichte Michael Groschek, Nordrhein-Westfalens Minister für Stadtentwicklung. Der Fokus im städtebaulichen Diskurs würde seit den 1980er Jahren – zu Recht

Wählerbündnis SGU schließt sich DOC-Gegnern an

Das Bürgerbegehren gegen den Bau eines DOCs bekommt immer mehr Zustimmung von Bürgern, Einzelhändlern und Parteien. Das Wählerbündnis SGU hat nun ebenfalls seine Unterstützung zugesagt. Investor wird blind hinterhergelaufen „Die Stadt ist längst nicht so hilflos, was die Zukunft des Alten Güterbahnhofgeländes angeht, wie sie es gerne glauben macht“, kritisiert Karlheinz Hagenbuck, SGU-Vorsitzender und Ratsmitglied, und führt aus: „Die Stadtspitze macht es sich viel zu leicht, wenn sie sagt, es gäbe