KEIN DOC

Steuern für Duisburg? Pustekuchen!

In der Podiumsdiskussion der Oberbürgermeisterkandidaten in der Liebfrauenkirche am 12.09. antwortete der amtierende OB Sören Link auf die Publikumsfrage nach Steuererträgen aus dem DOC, dass hier Gewerbesteuern und Einkommensteuer generiert und in die Stadtkasse fließen würden. Dazu sagen wir: Grundsätzlich entstehen hier gewerbesteuerpflichtige Betriebsstätten. Das Aufkommen aus der Gewerbesteuer wird aber vernachlässigbar sein. Dies liegt daran, dass hier ein Betreiber, die Firma Neinver, nur mit dem Centermanagement vertreten sein wird,

Warum ein „NEIN“ nicht zwangsläufig zum DOC-Bau führt

Wenn auch Sie zu denjenigen gehören, die sagen: „Dann ist die Brache endlich weg“ – müssen wir Sie leider enttäuschen. Denn niemand weiß, ob der Entscheid – sollte er für das DOC ausfallen – auch wirklich im Bau des Outlets endet. Denn es gibt große planungsrechtliche Hürden zu bewältigen – ein Prozedere, dass sich mehrere Jahre ziehen wird und für weitere Planungsunsicherheit und entsprechende Zurückhaltung in der Entwicklung der Innenstadt

"Ja zu Duisburg" beim Bürgerfunk Duisburg

Aktuell dreht sich beim Duisburger Bürgerfunk alles um das Vorhaben des Outletcenters auf dem Alten Güterbahnhofsgelände. In sechs Folgen wird das Vorhaben des Outlets kritisch hinterfragt, um die Bürgerinnen und Bürger auch die Risiken eines solchen Centers aufzuzeigen. Ebenfalls werden Hintergründe zum Bürgerbegehren, Stadtentwicklung, Handel beleuchtet. Jürgen Mickley vom Bürgerfunk spricht in der ersten Sendung mit Gerd Schwemm (Fraktionsgeschäftsführer der Grünen) und Frank Oberpichler (Sprecher Ja zu Duisburg, Geschäftsführer Durian

Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind

Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen. Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „

Verkehrschaos vorprogrammiert – wollen wir noch mehr Stau?

Man benötigt keine teuer bezahlten Gutachten, um zu erahnen, welche Auswirkungen die Blechkolonne der meist mit dem Auto anreisenden Outletbesucher auf den Duisburger Stadtverkehr haben wird. Bereits heute geht teilweise im Feierabendverkehr oder bei einem Unfall auf einer umliegenden Hauptverkehrschlagadern rund um und in Duisburg nichts mehr. Anders gesprochen: Der Verkehr kollabiert, ganz zum Unmut der Duisburger Pendler, die meist nach Feierabend einfach schnell nach Hause wollen. Schon heute teils

20 Gründe gegen das DOC

Kein Design-Outlet-Center, weil 1. es zu dramatischen Umsatzeinbußen des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie und in der Folge zu Leerstand und Verödung der Innenstadt führt. 2. ein Designer-Outlet-Center lediglich ein Marketingname ist. Es ist ein Factory-Outlet-Center mit zum Teil extra für das Outlet produzierter minderwertiger Ware, die nie im regulären Handel zu finden war und den Kunden mit reduzierten Preisen täuscht. 3. der Übergang zwischen einem normalen Einkaufszentrum und einem

Podiumsdiskussion am 12. September: Was sagen die OB-Kandidaten zum Projekt DOC?

Unlängst ist das Projekt „DOC“ in Duisburg zum Politikum geworden. Nicht allein dadurch, dass es am 24. September zum Bürgerentscheid über die Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Realisierung des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ kommt. Dazu beigetragen hat allem voran die Art und Weise, wie das Projekt im Duisburger Stadtrat von SPD und CDU unter Ausschluss der Öffentlichkeitsbeteiligung durch den Rat gewunken werden sollte.

„Roermonder Handel in Innenstadt profitiert nicht vom Outletcenter“

Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. Roermond ist und bleibt Phänomen. Michael Nadler, Inhaber des Lehrstuhls Immobilienentwicklung in der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, glaubt nicht an den Erfolg von Shopping als Wirtschaftsmotor. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine sagte er: „Die Städte verschließen

Düsseldorf droht Verkehrskollaps – Stadtforscher rät: Investiert in Duisburg!

„Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung dazu führen könne, dass der Straßenverkehr kollabiere. Der Stadtforscher lehrt an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften insbesondere im Bereich Sozialpolitik. Sein Vorschlag: Investitionen in Duisburg statt in Düsseldorf. Investitionsbereitschaft in Duisburg hoch DOC-Befürworter behaupten oft, dass es

Podiumsdiskussion in der Liebfrauenkirche – eine Zusammenfassung: „In was für einer Stadt wollen wir Leben?“

Am Abend des 11. Juli 2017 ging es bei der Podiumsdiskussion der Initiative „Ja zu Duisburg“ einmal mehr um die Frage: „Braucht Duisburg ein DOC?“ Dazu hatten die Initiatoren Experten aus den Bereichen Stadtforschung, Planung, Geographie, Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft, Standortanalyse, Baukultur, Wirtschaft, Handel und Soziales in die Liebfrauenkirche eingeladen. Begrüßung zur Diskussion: Initiative sorgt für Transparenz In seiner Begrüßung betonte der Sprecher der Initiative, Frank Oberpichler, dass es wichtig sei, Transparenz