Statement

"Ja zu Duisburg" beim Bürgerfunk Duisburg

Aktuell dreht sich beim Duisburger Bürgerfunk alles um das Vorhaben des Outletcenters auf dem Alten Güterbahnhofsgelände. In sechs Folgen wird das Vorhaben des Outlets kritisch hinterfragt, um die Bürgerinnen und Bürger auch die Risiken eines solchen Centers aufzuzeigen. Ebenfalls werden Hintergründe zum Bürgerbegehren, Stadtentwicklung, Handel beleuchtet. Jürgen Mickley vom Bürgerfunk spricht in der ersten Sendung mit Gerd Schwemm (Fraktionsgeschäftsführer der Grünen) und Frank Oberpichler (Sprecher Ja zu Duisburg, Geschäftsführer Durian

Warum die Aussagen der Pro-DOC-Werbekampagne Quatsch sind

Seit Freitag, den 11. August, ist die Internetseite einstueckduisburg.de der Krieger Grundstück GmbH online, um für das Vorhaben des sogenannten „Design-Outlet-Centers“ zu werben. Gerne möchten wir, die Initiative „Ja zu Duisburg“ zu den Aussagen auf der Internetseite Stellung nehmen und einige Punkte kommentieren und richtig stellen. Begrüßt werden die Seitenbesucher der Werbekampagne mit dem Wortlaut: „NEIN! Sagen. Zu Stillstand und Vorurteilen.“ Weiter im Text auf der Seite heißt es: „

Düsseldorf droht Verkehrskollaps – Stadtforscher rät: Investiert in Duisburg!

„Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung dazu führen könne, dass der Straßenverkehr kollabiere. Der Stadtforscher lehrt an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften insbesondere im Bereich Sozialpolitik. Sein Vorschlag: Investitionen in Duisburg statt in Düsseldorf. Investitionsbereitschaft in Duisburg hoch DOC-Befürworter behaupten oft, dass es

Podiumsdiskussion in der Liebfrauenkirche – eine Zusammenfassung: „In was für einer Stadt wollen wir Leben?“

Am Abend des 11. Juli 2017 ging es bei der Podiumsdiskussion der Initiative „Ja zu Duisburg“ einmal mehr um die Frage: „Braucht Duisburg ein DOC?“ Dazu hatten die Initiatoren Experten aus den Bereichen Stadtforschung, Planung, Geographie, Stadtentwicklung, Immobilienwirtschaft, Standortanalyse, Baukultur, Wirtschaft, Handel und Soziales in die Liebfrauenkirche eingeladen. Begrüßung zur Diskussion: Initiative sorgt für Transparenz In seiner Begrüßung betonte der Sprecher der Initiative, Frank Oberpichler, dass es wichtig sei, Transparenz

Experten sind sich sicher: „NRW verträgt kein weiteres Center“

Derzeit gibt es in NRW einen regelrechten Wettlauf der Kommunen, wenn es um den Bau von Outletcentern geht. Das beobachtet auch Marco Atzberger, Geschäftsführer des Handelsforschungsinstituts EHI, schreibt die RP Online am 4. Juli in ihrem Artikel „Der riskante Wettlauf um die Outlet Center“. In ihrem Artikel fragt die RP Handelsprofessor Dr. Gerrit Heinemann: Hält die Region so viel aus? Heinemanns Antwort ist eindeutig: „Nein, NRW verträgt kein einziges weiteres

Podiumsdiskussion „Starke Stadt durch starke Innenstadt! Braucht Duisburg ein DOC?“

Am 11. Juli 2017 findet von 19.00 – 21.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Outlet-Thematik in der Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. In der Gesprächsrunde referieren Experten aus Stadtentwicklung, Architektur, Immobilienwirtschaft, Handel sowie Gewerkschaft und diskutieren darüber, ob das geplante DOC in Duisburg für eine positive Stadtentwicklung sorgen wird oder nicht. Die Diskussion findet fernab vom OB-Wahlkampf statt und beleuchtet wirtschaftliche, städtebauliche, arbeitsrechtliche und

Deutscher Städtetag und Handelsverband beziehen Position: Zukunft der Innenstädte sichern

„Der Deutsche Städtetag ist der kommunale Spitzenverband der kreisfreien und der meisten kreisangehörigen Städte in Deutschland. In ihm haben sich rund 3.400 Städte und Gemeinden mit fast 52 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen“, so steht es auf der Homepage des Deutschen Städtetages (DST) beschrieben. Ein zentrales Ziel ist es, dass Städte handlungsfähig bleiben müssen, denn sie erbringen einen Großteil der öffentlichen Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Der DST hat unter anderem

Aktuelles Stimmungsbild DOC – Online-Petition von Befürwortern gescheitert

Mit dem gestrigen Tag endete die Online-Petition der DOC-Befürworter mit 2.947 Unterstützern, davon 2.532 Unterstützer aus Duisburg. Somit wurde das Ziel der formal wirkungslosen Online-Petition von 3.200 Stimmen nicht erreicht. Demgegenüber stehen über 22.000 Unterschriften von Duisburgerinnen und Duisburgern, die sich dem Bürgerbegehren gegen die Realisierung des Design-Outlet-Center am Alten Güterbahnhof angeschlossen haben.

Region Ruhr einstimmig gegen das Design-Outlet-Center

Am Freitag, den 5. Mai 2017, fand eine öffentliche Sitzung des verfahrensbegleitenden Ausschusses zum Regionalen Flächennutzungsplan der Städteregion Ruhr (Bochum, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim und Oberhausen) statt. Dort wurde einstimmig bei einer Enthaltung eine gemeinsame Beschlussfassung gegen das Designer-Outlet-Center auf der Fläche des Alten Güterbahnhofes beschlossen. In einer Diskussion zum Thema trug zunächst der Essener Planungsdezernent und Stadtdirektor Dipl.-Ing Hans-Jürgen Best (SPD) eine Berichterstattung zum Stand der Überlegungen in Duisburg

IHK lehnt Factory Outlet Center in Duisburg ab

Einkaufen ist das Hauptmotiv, warum Kunden die Innenstädte besuchen. Schließen Handelsbetriebe, so droht den gewachsenen Zentren Frequenzverlust und Verödung. Innenstädte übernehmen allerdings nicht nur eine Versorgungsfunktion. Sie sind auch Imageträger und wichtig für das Profil der Gesamtstadt. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel-Kleve setzt sich dafür ein, den Einzelhandel als Magnet für die Zentren zu unterstützen, um die Innenstädte und Stadtteilzentren zu stärken. Damit dies gelingt, müssen neben den