Outlet

Verkehrschaos vorprogrammiert – wollen wir noch mehr Stau?

Man benötigt keine teuer bezahlten Gutachten, um zu erahnen, welche Auswirkungen die Blechkolonne der meist mit dem Auto anreisenden Outletbesucher auf den Duisburger Stadtverkehr haben wird. Bereits heute geht teilweise im Feierabendverkehr oder bei einem Unfall auf einer umliegenden Hauptverkehrschlagadern rund um und in Duisburg nichts mehr. Anders gesprochen: Der Verkehr kollabiert, ganz zum Unmut der Duisburger Pendler, die meist nach Feierabend einfach schnell nach Hause wollen. Schon heute teils

20 Gründe gegen das DOC

Kein Design-Outlet-Center, weil 1. es zu dramatischen Umsatzeinbußen des innerstädtischen Einzelhandels und der Gastronomie und in der Folge zu Leerstand und Verödung der Innenstadt führt. 2. ein Designer-Outlet-Center lediglich ein Marketingname ist. Es ist ein Factory-Outlet-Center mit zum Teil extra für das Outlet produzierter minderwertiger Ware, die nie im regulären Handel zu finden war und den Kunden mit reduzierten Preisen täuscht. 3. der Übergang zwischen einem normalen Einkaufszentrum und einem

„Roermonder Handel in Innenstadt profitiert nicht vom Outletcenter“

Das Outletcenter in Roermond wird immer gerne als Vorzeigeobjekt genannt, wenn es darum geht, ob das geplante Design-Outlet-Center in Duisburg ein positiver Impuls für die Innenstadt sein kann oder nicht. Roermond ist und bleibt Phänomen. Michael Nadler, Inhaber des Lehrstuhls Immobilienentwicklung in der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, glaubt nicht an den Erfolg von Shopping als Wirtschaftsmotor. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine sagte er: „Die Städte verschließen

Düsseldorf droht Verkehrskollaps – Stadtforscher rät: Investiert in Duisburg!

„Düsseldorf droht Verkehrs-Kollaps“ meldet die Rheinische Post am 13. Juli 2017. Zurückzuführen sei dies auf immer mehr Pendler. Politikwissenschaftler Volker Eichener sagt in der RP, dass Düsseldorfs wachsende wirtschaftliche Bedeutung dazu führen könne, dass der Straßenverkehr kollabiere. Der Stadtforscher lehrt an der Hochschule Düsseldorf im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften insbesondere im Bereich Sozialpolitik. Sein Vorschlag: Investitionen in Duisburg statt in Düsseldorf. Investitionsbereitschaft in Duisburg hoch DOC-Befürworter behaupten oft, dass es

Podiumsdiskussion „Starke Stadt durch starke Innenstadt! Braucht Duisburg ein DOC?“

Am 11. Juli 2017 findet von 19.00 – 21.00 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Outlet-Thematik in der Liebfrauenkirche am König-Heinrich-Platz statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen. In der Gesprächsrunde referieren Experten aus Stadtentwicklung, Architektur, Immobilienwirtschaft, Handel sowie Gewerkschaft und diskutieren darüber, ob das geplante DOC in Duisburg für eine positive Stadtentwicklung sorgen wird oder nicht. Die Diskussion findet fernab vom OB-Wahlkampf statt und beleuchtet wirtschaftliche, städtebauliche, arbeitsrechtliche und

Komplexität statt Kulisse auch für Duisburg – Pankow, wir fühlen mit dir!

Am 1. Juni 2017 veröffentliche die Deutsche Immobiliengruppe (DI-Gruppe) eine Pressemitteilung bezüglich eines Gutachtens zu einem weiteren Projekt von Investor Kurt Krieger in Berlin-Pankow. Beim Lesen der Pressemeldung fällt auf – es gibt einige Parallelen zu seinen Design-Outlet-Center Plänen in Duisburg. Auch wir fordern Urbanität für Duisburg: Qualität statt Quantität, Komplexität statt Kulisse und Authentizität statt Austauschbarkeit. In der Pressemitteilung heißt es: „[Gutachter Professor Wolfgang] Christ arbeitet in seinem Alternativkonzept

Design-Outlet-Center – ein positiver Impuls für die Stadt?

In der Vergangenheit noch vorwiegend auf der „grünen Wiese“ gebaut, werden seit Jahren Stadtkerne sowie Stadtrandgebiete für Handelsgroßformen wie Einkaufszentren oder auch Outlets aufgesucht. Walter Brune ist Architekt, Stadtplaner und Immobilien-Unternehmer. Er selbst plante und baute zahlreiche Einkaufszentren und sagt, ein pauschaler Optimismus sei nicht angebracht. Standort, Größe, Gestalt, Branchenmix und internes Management der neuen Einrichtungen schaffen auf einen Schlag völlig neue Strukturen in den Innenstädten, die das alte System

DOC – ein Angriff auf Kultur und Lebensqualität

Es wird gemeckert über Leerstand in der Innenstadt. Gesagt, die Innenstadt sei schon tot. Wer jetzt ein neues Center, rund 2 Kilometer von der City mit „Outletware“ befürwortet, erzeugt nur eines: Noch mehr Leerstand. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen. Aber eines ist gewiss: Die Stadt als Ort der Kultur stirbt. Das Argument, die Innenstadt sei tot, hört man des Öfteren. Aber was bedeutet diese Aussage? Tot bedeutet kein Leben.

IHK lehnt Factory Outlet Center in Duisburg ab

Einkaufen ist das Hauptmotiv, warum Kunden die Innenstädte besuchen. Schließen Handelsbetriebe, so droht den gewachsenen Zentren Frequenzverlust und Verödung. Innenstädte übernehmen allerdings nicht nur eine Versorgungsfunktion. Sie sind auch Imageträger und wichtig für das Profil der Gesamtstadt. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg Wesel-Kleve setzt sich dafür ein, den Einzelhandel als Magnet für die Zentren zu unterstützen, um die Innenstädte und Stadtteilzentren zu stärken. Damit dies gelingt, müssen neben den

Warum es gut ist, dass das Bündnis aus Bürgern, Einzelhandel und Politik besteht

In einem Kommentar eines Kritikers heißt es, dass es kritisch zu betrachten sei, wer hinter dem Bürgerbegehren steckt – nämlich neben engagierten Bürgern auch der lokale Einzelhandel und Teile der politischen demokratischen Landschaft unserer Stadt. Der Verein Mehr Demokratie e.V. sieht das positiv. Je finanzkräftiger und organisationsstärker die Interessensgemeinschaft ist, desto leichter wird es, die notwendigen Unterschriften zu sammeln. Darüber hinaus ist der spätere „Wahlkampf“ des Bürgerentscheids mit seinem großen